Archiv Schuljahr 2002/2003

 

Sprachreise nach Poole 2003

Sprachreise nach PooleAuch dieses Jahr nutzten viele von uns die Gelegenheit, an einer zweiwöchigen Sprachreise nach Poole (Südengland) teilzunehmen.

Am Abreisetag (13. Juli 2003) trafen wir uns um 6.00 Uhr morgens am Frankfurter Flughafen. Nach einstündigem Flug mussten wir zwei Stunden mit dem Bus fahren, bis wir von den Gastfamilien, die alle sehr nett waren, empfangen wurden. Die darauf folgenden 14 Tage verbrachten wir nicht nur mit dem täglichen Vormittagsunterricht, sondern auch damit, unser Wissen über England durch Exkursionen, wie zum Beispiel zum Roman Bath, Corfe Castle oder durch eine Zeitreise in die Englische Geschichte zu erweitern. Der anfangs auf dem Programm stehende Christchurchbesuch wurde dann doch auf mehrfachen Wunsch durch Stonehenge ersetzt.

Aber es gab nicht nur lehrreiche Ausflüge, sondern auch welche zum Vergnügen, dazu zählen Kino, Strand und Shopping. Unser stressiger, aber dennoch großartiger Londontag ist noch erwähnenswert, denn dieses Mal besuchten wir das London Dungeon, welches die dunkle Vergangenheit Londons widerspiegelt. Per Fußmarsch besichtigten wir dann die restlichen Londoner Sehenswürdigkeiten. Wir wurden bei diesem vielfältigen Programm ständig von den englischen Lehrern und Frau Cherubini und Frau Schwarzkopf begleitet.

Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei, da wir schon am 26.Juli 2003 in unserem Flugzeug zurück nach Frankfurt saßen. Wir können jedem nur empfehlen, wenn er in der Nähe dieses schönen Städtchens ist, es zu besuchen; denn mit dem zweitgrößten natürlichen Hafen der Welt ist es einzigartig und unvergesslich und die, die können und Lust haben, sollten an der nächsten Sprachreise teilnehmen!!!!

Chantal Hintze, Mareike Geyer, Kathrin Herschel, 10a

 

Studienfahrt der Klasse 11a nach Griechenland
(21.5.03 - 28.5.03)

Am Anfang stand die Ratlosigkeit! Die Klasse 11a sollte ihre Studienfahrt planen. Doch wohin? Ein Teil der Klasse wollte in die Türkei, der andere nach Griechenland. Es folgte ein regelrechter „Klassenkampf “ und beinahe wäre keine Studienfahrt zustande gekommen, wäre da nicht unser Klassenlehrer Herr Ellermann gewesen. Durch seine Geduld und Bemühungen war es uns letztendlich doch noch möglich, eine Klassenfahrt zu unternehmen: Griechenland 2003 !

Studienfahrt 11a Griechenland

Am 21.5.03 war es endlich soweit! Bis auf eine Ausnahme waren die Klasse 11a, Herr Ellermann und Frau Dix pünktlich um 7 Uhr morgens am Frankfurter Flughafen und konnten es kaum erwarten, in Richtung Griechenland zu fliegen. Um 9 Uhr ging es los und eine gespannte Klasse saß im Flieger. Gegen 11 Uhr kamen wir in Athen an. Doch um ins Hotel zu kommen, mussten wir noch eine etwa 20-minütige Busfahrt auf uns nehmen. Yorgo sollte für die kommende Woche unser Busfahrer sein. Kaum im Hotel angekommen, blieb uns nur wenig Zeit, uns auszuruhen, denn es sollte gleich in Richtung Akropolis gehen. Das Wetter war sehr warm und für einige von uns Schülerinnen war es mühsam, auf die Akropolis zu kommen, aber Herr Ellermann lief immer an vorderster Front und ermutigte uns weiterzulaufen. Natürlich wurden auch Referate gehalten, doch auf Grund der schönen Aussicht war es nicht leicht, alle gleichermaßen zum Zuhören zu bewegen. Danach ging es in Richtung Altstadt und wir bekamen die Gelegenheit, uns die Stadt anzusehen, etwas zu essen und kleine Souvenirs zu kaufen. Der erste Tag neigte sich dem Ende zu und endlich konnten wir in unsere Betten, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen.

Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Koffer packen, aber nicht um wieder nach Hause zu fahren, sondern um ins Hotel Taxiarhis nach Vrana zu fahren. Aber was wäre eine Klassenfahrt mit Herrn Ellermann, wenn wir auch nicht an diesem Tag Kultur zu Gesicht bekommen hätten?

Zunächst stand der Isthmos von Korinth auf dem Programm, ein etwa 90 m tiefer Durchstich mit türkisblauem Wasser. Anschließend fuhren wir nach Altkorinth und nach Patras in die Andreaskirche. Gegen Abend erreichten wir Vrana, wo uns Familie Bakogiannis, die Besitzer des Hotels, schon erwarteten. Im Hotel wurden wir herzlichst begrüßt und Frau Bakogiannis verwöhnte uns regelrecht mit ihren Kochkünsten. Tags darauf besichtigten wir die Burg Kastron, eine Kreuzfahrerfestung am Golf von Korinth. Natürlich gab es wieder viel zu sehen, vor allem Steine, aber die Aussicht war überwältigend.

...und es wurde wieder Morgen. Der vierte Tag brach an. Unserer Meinung nach etwas zu früh, was jedoch durchaus gerechtfertigt war, denn vor uns lag der bei Weitem mit Kultur vollgepackteste Tag der gesamten Woche.

Um 7 Uhr ging es nach einem ausgiebigen (wenn auch etwas verschlafenen) Frühstück zum vier Stunden entfernten Mykene. In der am Ende des 19. Jahrhunderts von Schliemann entdeckten antiken Residenz mit ihren zahlreichen Königsgräbern angekommen, waren alle wieder hellwach und auf die auf uns wartende Kletter-Exkursion gefasst, in deren Verlauf wir ein weiteres Referat zu hören bekamen und gleichzeitig das atemberaubende Panorama genießen konnten.

Von der Hitze etwas erschöpft, stiegen wir schließlich wieder in den Bus, um unser nächstes Ziel anzusteuern: Nauplion mit seiner Königsburg, wo wir uns leider aus Zeitmangel nur kurz aufhalten konnten und auch das kleine Städtchen nur rasch durchführen, um eine Mittagspause bei griechischem Salat einzulegen.

Denn nun ging es sofort weiter nach Epidauros, welches wir leider bei trübem Wetter und Regen besichtigen mussten. Dort zog uns sofort das berühmte Amphitheater in seinen Bann und unser Lehrer und einige Schülerinnen demonstrierten uns mit Mundharmonika und Gesang die brillante Akustik. Trotz anstrengender Märsche durch das große Areal kam die Erholung nicht zu kurz, denn unser Discobus sorgte nicht nur auf dieser Rückfahrt für gute Laune. Das Sirtaki-Tanzen im Bus mit Blinklichtern, welches uns viele verständnislose Blicke entgegenkommender Fahrer einbrachte, wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

So endete unser längster Tag und wir freuten uns auf den Strandbesuch am nächsten.

Doch wir waren beim Wetter in Ungnade gefallen, denn ausgerechnet sonntags regnete es in Strömen, so dass es beim morgendlichen Besuch eines griechisch-orthodoxen Gottesdienstes blieb, wo uns Ikonen und gregorianische Gesänge eine halbe Stunde lang in ihrem Bann hielten.

Dank unserer lieben Gastgeber, die uns reichlich mit Essen, Trinken und sogar Musik und Spielen versorgten, wurde es am Regen-Sonntag doch noch lustig.

Am drittletzten Tag der Klassenfahrt stand das viel gerühmte Olympia auf dem Plan, wo wir uns zur Freude aller erlaubten, im Stadion, gleich neben den ehemaligen Unterkünften der Athleten, ein Wettrennen mit unserer Lehrerin zu veranstalten.

Der Nachmittag dieses Tages wie auch der des Dienstags war vorwiegend unserem Lieblingsort, dem Strand, vorbehalten, in dessen Nähe sich die Schwefelquellen von Kilini befanden, wo wir uns sogar mit dem heilenden Schlamm anfreunden konnten.

Die Abreise war schmerzlich, auch wenn uns die Fahrt auf der Fähre zum anderen Teil des Festlandes etwas entschädigte und der letzte Programmpunkt, das Orakel von Delphi mit seinen Terrassen und dem riesigen Apollontempel, noch bevor stand.

Doch schließlich war es wieder soweit und wir stiegen, müde von der achtstündigen Fahrt, jedoch glücklich und zufrieden, in das Flugzeug zurück nach Frankfurt am Main, wo Eltern und Freunde uns in Empfang nahmen.

Im Namen der ehemaligen Klasse 11a bedanken wir uns für die aufwändige Organisation und den Einsatz, den Herr Ellermann und Frau Dix auf sich genommen haben, und vor allem für die lockere, vertrauensvolle und freundschaftliche Atmosphäre, die diese Studienfahrt erst zu einem wahrhaftig bereichernden Erlebnis werden ließ.

Christiane Hauf, Mirjam Röhm, 11a