Das Schuljahr 2003/2004 in Presse und Öffentlichkeit

15. Juli 2004
Infiziert – ein modernes Stück von Peter Haas über eigene Verantwortung und Abgrenzung brachte die Theater AG der Marienschule zum Abschluss des Schuljahres mit großem Erfolg auf die Bühne. Pia Wolfram inszenierte und probte das Stück der Theater-AG mit Schülerinnen der 8., 9. und 10. Klassen, ein gelungener Abend, der nachdenklich stimmte und vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.

13. Juli 2004
Unser langjähriger Kollege und Oberstufenkoordinator Reinhold Schoppe wird in den Ruhestand verabschiedet. 35 Jahre lang war er Lehrer für Latein und Geschichte an unserer Schule. 1975 führte er die Oberstufenreform durch und war bis zuletzt Studienleiter. Dr. Bernd Brenk, Referent für Schulen in kirchlicher Trägerschaft des Bistum Mainz und unsere Schulleiterin Marie Luise Trocholepczy überreichten die Abschiedsurkunden. Lehrer und Schülerinnen verabschiedeten sich mit einem bunten Programm.
(Offenbach-Post 15. Juli 2004)

5. Juli 2004
Die Citibank Offenbach überreichte unseren Schülerinnen Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt „Fit für die Wirtschaft“. Patrick Adam, Lehrer für Politik und Wirtschaft an der Marienschule, koordinierte das international erprobte Schulprogramm, mit dem sich die Citigroup Foundation im Bereich der Bildung engagiert und das seit 2003 bereits 250 Schulen im ganzen Bundesgebiet durchgeführt haben.

3. Juli 2004
Dieses Jahr feierte die Förderstufe wieder ein Fest. Der Gottesdienst konnte wegen des Wetters zwar nicht unter freiem Himmel stattfinden, aber im Laufe des Vormittags zeigte sich die Sonne und Eltern und Schülerinnen freuten sich über die Darbietungen der Klassen.

2. Juli 2004
Die Realschülerinnen feierten Ihren Schulabschluss mit Gottesdienst und buntem Abend.
Wir wünschen allen Gottes Segen und viel Glück für das weitere Leben.

30. Juni/1. Juli 2004
Die Instrumentalklassen der 5. und 6. Klassen der Marienschule zeigten in der Turnhalle, was sie im Laufe des Schuljahres gelernt haben. Rund 200 Mädchen spielten unter der Leitung von Brigitte Rudin, Astrid Schönborn, Ekkehard Scheutzow und Julia Becker bekannte Melodien und Werke aus verschiedenen Epochen.
(Offenbach-Post 30. Juni und 3. Juli 2004)

Ende Juni 2004
Über ein gut gefülltes Bücherpaket freuten sich die Schülerinnen der Klasse 6a (Frau Korn). Die Mädchen hatten an einem bundesweiten Wettbewerb der Stiftung Lesen teilgenommen. In ihrem Beitrag zum Thema Leseverhalten – Umfrage unter Offenbacher Bürgern aller Altersgruppen, Auswertung und Dokumentation– war die Klasse zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, wie repräsentative Umfragen der Stiftung Lesen selbst und hatte damit eines von 10 Bücherpaketen gewonnen. Das Projekt fand im Rahmen der Aktion „Schnapp dir ein Buch“ der Stiftung Lesen statt.
(Offenbach-Post 3. Juli 2004)

Im Juni 2004
Die Marienschule hat sich mit einem Mädchenvierer für das Finale „Jugend trainiert für Olympia“ im September qualifiziert. Anna-Lena Protzmann, Julia Häußler, Rebecca Sindl, Svenia Nickels und Steuerfrau Anna-Belle Müller konnten gegen 13 andere Schulvierer den Titel „Hessischer Schul-Landessieger“ gewinnen. Das ist das erste mal seit Jahren, dass eine südhessische Mannschaft sich gegen die starken Kasseler Ruderriegen durchsetzen konnte.

25. Juni 2004
51 Schülerinnen feierten mit Gottesdienst und Ball ihr Abitur. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Gottes Segen für das weitere Leben.
(Offenbach-Post 29. Juni 2004)

9. Juni 2004
Fasziniert von der Venus waren die Schülerinnen der Marienschule, denn sie konnten das außergewöhnliche astrologische Ereignis eines Venustransit auf ihrem Schulhof ohne Schutzbrille verfolgen. Der Physiklehrer Herr Völker hatte einen Beobachtungsstand aufgebaut, von dem aus man die Wanderung der Venus auf seiner Umlaufbahn zwischen Sonne und Erde gut verfolgen konnte.
(Offenbach-Post 9. Juni 2004)

Im Mai 2004
Der Autor Matthias Altenburg las für Schülerinnen der 13. Klasse (Herr Kopp) aus seinem Kurzgeschichtenband „Irgendwie alles Sex“ und beantwortete dann Fragen der Schülerinnen. Diese hatten zuvor „Landschaft mit Wölfen“ im Unterricht besprochen.
(Offenbach-Post 25. Mai 2004)

Ende März 2004
Sabine Kessler aus der 8b der Marienschule (Regina Meister) gewann den Stadtentscheid des Mathematikwettbewerbs des Landes Hessen im Gymnasialbereich und hat Offenbach beim Regionalwettbewerb vertreten Der 3. Und 4. Platz ging an die Marienschülerinnen Maren Diether und Rebecca Pöhlmann ebenfalls aus der Klasse von Frau Meister.

23. März 2004
Am Tag der Meteorologie, der dies Jahr weltweit unter dem Motto „Wasser“ stand, besuchten Marienschülerinnen den Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Täglich erfahren wir aus Offenbach, wie das Wetter in den nächsten Tagen sein wird. Aber mit der Wettervorhersage ist die Wetterkunde nicht erschöpft. Welche Rolle das Wasser für das Wetter auf unserem Planeten spielt, das haben Schülerinnen aus vier Klassen der Marienschule (Antje Wendel) vor Ort beim Deutschen Wetterdienst in Vorträgen und an Hand von Schaubildern lernen können.

23. März 2004
Der Kammerchor der Marienschule sang unter der Leitung von Brigitte Rudin zum Abschluss der Ausstellung „Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben“ in der Marienschule die Komposition „...abgeschnitten von der Welt“ nach Texten aus dem Tagebuch der Anne Frank von Rolf Rudin. Der Komponist erläuterte zunächst sehr anschaulich, wie er die Auswahl der Texte vorgenommen hat und welche musikalischen Mittel er einsetzte, um den ständig wechselnden Gemütszustand der jungen Anne Frank auszudrücken. Der Chor sang dazu Beispiele aus der Partitur. Die anschließende zusammenhängende Aufführung war ein ergreifender Abschluss des Projekts „Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben“ zum Dialog mit anderen Weltreligionen an der Marienschule, das fortgesetzt werden soll.
(FAZ 23. März 2004, Offenbach-Post 3. April 2004)

7. bis 23. März 2004
Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben. So der Titel einer Ausstellung, die in der Marienschule vierzehn Tage lang zum Dialog der Religionen gezeigt wurde. Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeister Gerhard Grandke. Zu sehen waren alltägliche Gegenstände, die das jüdische rituelle Leben begleiten, sowie viele Tafeln und Bilder, die einen lebendigen Eindruck vom jüdischen religiösen Leben vermittelten. Schülerinnen und zahlreiche Gäste konnten ihr Wissen über das Judentum als eine der großen Weltreligionen vertiefen. Begleitet wurde die Ausstellung von zwei Vorträgen, die Professor Dr. Alfred Mertens aus Mainz zum Thema „Der Schabbat im Judentum“ und „Christentum ohne Judentum?“ gehalten hat. Der Kammerchor der Marienschule sang zum Abschluss. (s.o.)
(Frankfurter Rundschau 6. März 2004, FAZ 6. März 2004, Jüdische Allgemeine 11. März 2004, Wort zum Sonntag 29. Februar 2004, Offenbacher Stadtpost 10. März 2004, Offenbach-Post 10. März 2004)

Februar/März 2004
Der Kammerchor der Marienschule unter der Leitung von Brigitte Rudin nimmt an Konzerten in Dortmund, Wuppertal und Mannheim teil.
Am 28. Februar reisten etwa 60 Schülerinnen der Klassen 10 – 13 und Ehemalige nach Dortmund, um dort bei einem Galakonzert im Rahmen des 1. Deutschen Bläserforum teilzunehmen. Bei dem Konzert im neuen Konzerthaus sang der Kammerchor zusammen mit dem Frauenchor Landau und Belcando aus Dortmund „... bis ins Unendliche...“, ein Stück für Sprecher, Frauenchöre und Blasorchester, das Rolf Rudin nach Briefen von van Vogh komponiert hat. Walter Ratzek leitete das Musikkorps der Bundeswehr. Das gleiche Stück stand auch auf dem Programm eines Benefizkonzerts des Musikkorps der Bundeswehr am 11. März in Wuppertal. Am Sonntag, den 21. März sangen die Marienschülerinnen das gleiche Stück noch einmal, diesmal mit der Mannheimer Bläserphilharmonie im Mannheimer Rosengarten. Dieses Konzert wurde auch auf CD aufgenommen.

Dezember 2003
„Alle mal herhören!“ – das war das Motto beim Schulentscheid für den Lesewettbewerb 2003/2004 in der Marienschule. Die fünf Klassensiegerinnen der 6. Klassen lasen ihre Geschichte vor. Im Publikum alle 140 Klassenkameradinnen, die neue Direktorin, der dieser Wettbewerb besonders am Herzen lag, und der Vorsitzende des Vereins der Förderer und Freunde der Marienschule, Jürgen Kohlhaas, der der Siegerin, Luise Dambly, einen Preis überreichte. Luise hat von Judith Kerr „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ mit viel Hingabe vorgelesen.

10. und 11. Dezember 2003
Weihnachtskonzerte der Schule: An zwei Abenden präsentierten die Marienschülerinnen unter der bewährten Leitung ihrer Musiklehrer Astrid Schönborn, Brigitte Rudin, Ekkehard Scheutzow und Julia Becker ein buntes weihnachtliches Programm, das die Eltern und Freunde der Marienschule in der Marienkirche in Offenbach mit viel Applaus bedachten.

3. Dezember 2003
Die Offenbacher Kriminalhauptkommissarin Nikola Hahn las in der Marienschule aus ihrem Kriminalroman „Die Farbe von Kristall“. Mit dieser Lesung sollten Schülerinnen und Eltern die Gelegenheit haben, ein Buch mit vielen lokalen Bezügen kennen zu lernen.

19. November
Nach einem schulinternen Musikwettbewerb spielten die Preisträger ein kleines Konzert im Musiksaal der Marienschule.

19. November 2003
Zum ersten Mal veranstaltete die Marienschule in Offenbach zusammen mit ihrer polnischen Partnerschule in Tschenstochau eine Videokonferenz im Rahmen des von der europäischen Kommission geförderten pädagogischen Erfahrungsaustausches Comenius. (Frau Dr. Lückert)
In einem Frankfurter Videokonferenzraum berichteten Lehrer und Schülerinnen über Projekte der Marienschule. Die Beiträge wurden für 150 polnische Lehrer, die auf einer Fortbildungsveranstaltung den Vorträgen auf einer großen Leinwand folgen konnten, simultan übersetzt. Eine Geste der Annäherung zu unseren neuen europäischen Nachbarn.
(Offenbach-Post 24. November 2003)

15. November 2003
Am Tag der offenen Tür nahmen wieder viele zukünftige Schülerinnen und ihre Eltern die Gelegenheit wahr, die Marienschule von innen kennen zu lernen und sich über die kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Realschule, Gymnasium und Berufsfachschule zu informieren. Die Musiklehrer stellten ihre Musikklassen vor. Schülerinnen sorgten nach bewährter Art für Kaffee und Kuchen.

Im Oktober 2003
Die PDS-Politikerin Sarah Wagenknecht sprach mit Marienschülerinnen über ihre Visionen vom neuen Sozialismus. In der kritischen Auseinandersetzung mit den Argumenten der Politikerin blieben viele Fragen offen, aber die Idee künftig häufiger Menschen aus Politik und Gesellschaft einzuladen, wurde von den Schülerinnen begrüßt.
(Offenbach-Post 17. Oktober 2003)

13. - 17. Oktober 2003
Projektwoche: Die Marienschule bot ihren Oberstufenschülerinnen im Rahmen der Projektwoche die Gelegenheit gemeinsam mit herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft einen tiefgehenden Einblick in aktuelle Fragen zu gewinnen. U.a. sprach die Moraltheologin Dr. PD Regina Ammicht Quinn über Gen-Ethik. Eine andere Gruppe konnte an der technischen Universität in Darmstadt unter Anleitung von Dr. Wannowius chemische Experimente unter Studienbedingungen durchführen. In Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr bereiteten Schülerinnen eine Resolution für eine UN-Versammlung zum Thema Krieg und Frieden im Irak vor. Wie schon in den vergangenen Jahren machten sich die Marienschülerinnen über die Offenbacher Städteplanung Gedanken.
(Offenbach-Post 10. Oktober 2003)

20. September 2003
Sanitätsdiensttreffen: zum erstenmal trafen sich die Sanitätsdienste der Marienschule, der Ernst Reuter Schule und der Schillerschule auf Einladung des Roten Kreuz zu einem Trainings- und Geselligkeitsnachmittag.

12. September 2003
Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließender Feierstunde wurde unsere neue Schulleiterin Marie Luise Trocholepczy in ihr Amt eingeführt. Der neuen Leitung liegt die umfassende Bildung von Mädchen in der modernen Gesellschaft besonders am Herzen. Sie möchte neben dem bereits etablierten musikalischen Schwerpunkt der Schule in Zukunft besonders die Naturwissenschaften stärken. Auch die Sanierung des Tagesheims steht bei Ihr ganz vorne auf der Agenda.
Die 1954 nahe Karlsruhe geborene Lehrerin arbeitete zuletzt an einem Gymnasium in Freiburg, wo sie für mehrere Fachbereiche zuständig war. Sie folgte ihrem Mann nach Frankfurt, der dort als Professor für Religionspädagogik und Mediendidaktik lehrt. Gemeinsam mit Sohn Benedikt (13) lebt sie jetzt im Frankfurter Westend.
(FAZ 11. September, Frankfurter Rundschau 12. September 2003, Offenbach-Post 12. September 2003, Stadtpost 17. September 2003)