Ereignisse im Schuljahr 2004/2005

OB-Kandidaten in Marienschule

OB-Kandidaten in Marienschule In der Marienschule stellten sich die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahlen den Fragen der Schülerinnen und anderer Besucher.
Foto: Offenbach-Post, 15.07.2005

 

Schulabschluß

Abiturientinnen
Offenbach-Post 29.06.05, Foto: Georg

53 Schülerinnen der Jahrangsstufe 13 erhielten an der Marienschule ihre Reifezeugnisse: Victoria Anton, Franziska Berghofer, Nadine Blößer, Melanie Brand, Beatrice Bruder, Anna Sophie Bushoven, Michaela Butz, Katrin Dietz, Miriam Exner, Virginia Feacey, Eva Fleckenstein, Christina Frey, Verena-Stephanie Geyer, Rosa Glöckner, Nadine Graf, Mareike Hasenau, Christiane Hauf, Vanessa Hetzer, Jenny Jahr, Sibylle Kaiser, Claudia Kaschky, Lisa-Maria Klein, Julia Klesczewski, Miriam Knecht, Nina Körner, Martha Kordulla, Christine Krämer, Katharina Luley, Kathrin Maier, Nina Manak, Sabrina Nickel, Antonia Nölke, Katharina Pult, Anna Puth, Corinna Raab, Julia Rachor, Melanie Rauch, Eva-Sophie Riemer, Mirjam Röhm, Ilka Rossion, Teresa Roth, Anna Schmitt, Stephanie Schmittner, Saine Simon, Sabrina Spahr, Rebecca Stahl, Natascha Thomm, Constanze von Schweinichen, Maria Walter, Katharina Wanzek, Katharina Wernig, Kathrina Wörner und Melanie Zisch.

Pädagogen wünschten sich hellen und schlichten Raum

Zum "Tag der Architektur" öffnete Marienschule neu gestaltetes Lehrerzimmer

Von Katrin Schneider, Offenbach-Post 27.06.2005

Offenbach   "Raum erleben" war das Motto, unter dem sich der "Tag der Architektur" an diesem Wochenende bundesweit präsentierte. Auch die Marienschule öffnete am Samstag ihre Pforten, und stellte der Öffentlichkeit das modern gestaltete Lehrerzimmer vor. Gemeinsam mit Lehrern und dem Offenbacher Architektenbüro Wellnitz waren den erarbeiteten Plänen Taten gefolgt. Zirka 20 Interessierte waren gekommen, um sich das Lehrerzimmer, das Sekretariat sowie das Zimmer der Direktorin Marie Luise Trocholepczy anzusehen.

LehrerzimmerFoto: OP/Georg

"Raum erleben" war das Motto des Tages und "erlebt" wurde vor allem das neu gestaltete Lehrerzimmer.   Für die Schule sollte ein Konferenz- und Aufenthaltsraum für zirka 72 Kollegen in drei ehemaligen Klassenräumen untergebracht werden. Als die Rektorin vor zwei Jahren an die Schule kam, fand sie ein viel zu kleines, altmodisches Lehrerzimmer vor. "Das alte Lehrerzimmer war höchstens für 40 Kollegen geeignet", so die Schulleiterin.
Hell und freundlich sollte das 150 Quadratmeter große Zimmer werden, lauteten die Vorgaben an Architektin Stephanie Wellnitz. Alt und neu sollten miteinander verbunden werden. "So ist es auch geworden", freut sich Trocholepczy. "Wir wollten aber auch einen schlichten Raum, denn es liegt sowieso immer genug herum bei uns."
Einen besonderen Blickfang bilden die 72 abschließbaren bunten Fächer, die den sonst weiß gestalteten Raum beleben. Jeweils zwölf Fächer in rot, braun, orange, gelb, grün und blau unterteilen die ansonsten weiße Wand in sechs farbige Quadrate. Darüber und darunter befinden sich zusätzlich weitere weiße Fächer.
Eine Projektionswand, Stromanschlüsse im Boden, Schalldämpfung und die Deckenkonstruktion richtete das Architektenbüro nach dieser Fächerwand aus. Weil es eine Rückzugsmöglichkeit   geben sollte, wurde der schlauchförmige, lange Raum durch Raumteiler abgetrennt. "Die großen Regale auf Rollen lassen sich problemlos zur Seite schieben, wenn der komplette Platz benötigt wird", so Wellnitz. "Man braucht auch mal Ruhe, um zum Beispiel Klausuren zu korrigieren", erläutert Trocholepczy. "Wichtig ist, dass sich hier alle wohl fühlen, und das ist der Fall", freut sich die Schulleiterin über den Bau. Die Umbaukosten trägt der Schulträger, das Bistum Mainz. "Wir wissen das wirklich zu schätzen", sagt sie.
Neben dem Raum der Direktorin wurde auch das Sekretariat neu gestaltet. 0ptisch zu den anderen Räumen passend, zeigt es sich in hellen Farben. Der besondere Hingucker ist die Theke aus Holz und Glas, die in einem warmen Orangeton leuchtet. "Den Schülerinnen gefällt es richtig gut. Sie sind zum Teil wirklich begeistert", berichtet die Rektorin. Zirka 1100 Schülerinnen besuchen einen der vier Schulzweige - Gymnasium, Realschule, Förderstufe oder Berufsfachschule. "Als nächste Bauabschnitte sollen die Sanierung der Heizung, der Eingangsbereich der Schule und der Speisesaal für Schüler folgen", erläutert Stephanie Wellnitz. Auch ein mobiles Klassenzimmer ist geplant, in dem den Schülerinnen Laptops zur Verfügung stehen werden.

Preise für Marienschule

Europa im Wandel -und wir mittendrin!

Die Marienschülerinnen Vanessa Schmeck, Martina Gamer und Melanie Stoll haben sich erfolgreich am Wettbewerb "Europa im Wandel -und wir mittendrin!" beteiligt.
Kunstlehrerin Nadja Cherubini hatte die Schüler auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. In den nächsten Wochen erhalten sie Urkunden der hessischen Kultusministerin und Preise des Kreisverbandes Offenbach der Europa-Union für die eingereichten Arbeiten.
(Offenbach-Post, 20. Juni 2005)

Maikonzert 2005

Hunderte Gäste folgten der Einladung zum Maikonzert der Marienschule. Gestaltet wurde das Konzert von Bläser- und Streicherkursen, Chören, Blasorchester, dem Bläserensemble und der Gitarren-AG. Mit langem Applaus wurden die 200 mitwirkenden Schülerinnen und ihre vier Lehrmeister/Lehrmeisterinnen für den musikalischen Abend belohnt.

(Text/Foto 01.06.2005 Offenbach-Post/Stadtpost)
Sommerkonzert 2005

 

Dialog der Religionen - Christentum und Islam

Wie bereits im vergangenen Jahr avisiert, setzt die Marienschule das Forum
"Dialog der Religionen" mit der Thematisierung "Christentum und Islam"
fort:

Dialog der Religionen - Christentum und Islam


Im Zeitraum 17. April bis 13. Mai 2005 werden verschiedene Veranstaltungen
in den Räumlichkeiten der Marienschule stattfinden.

Die Eröffnungsveranstaltung unter der Schirmherrschaft von
Oberbürgermeister Grandke findet am kommenden Sonntag, den 17. April, ab
16.00 Uhr im Altbau statt.
Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt - jeweils 19.30 Uhr - am
19.04. - Frau und Mann im Islam
28.04. - Viele Kulturen! Viele Probleme?
03.05. - Katholische Offenheit - Überzeugung oder Taktik?
Überlegungen zum Verhältnis der nichtchristlichen Religionen
11.05. - Gott Raum geben - Juden, Christen und Muslime im Gespräch
(Podiumsdiskussion)

Die Veranstaltungsreihe wird am 13. Mai von 9.00 bis 14 Uhr abgeschlossen
mit einer Präsentation der Schülerinnen über deren Ausarbeitungen im Rahmen
ihrer Projektwoche.

Zu allen Veranstaltungen sind Sie, Ihre Familien und Freunde sehr herzlich
eingeladen; wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

 

50. Sitzung der Landesvertretung der Elternbeiräte an den katholischen Schulen in Hessen

Am 22.01.2005 fand die Jubiläumssitzung an der Marienschule statt.
Die Landeselternvertretung trifft sich 2-3 Mal im Jahr, jeweils in einer anderen katholischen Schule Hessens. Das letzte Mal war sie 1996 bei uns zu Gast. Die Sitzung war sehr gut besucht. Wir freuten uns besonders über die Teilnahme von Frau Dr. Gertrud Pollak, Ordinariatsdirektorin und Leiterin des Dezernats Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariats in Mainz und von Herrn Dr. Maier vom Kommissariat der katholischen Bischöfe in Wiesbaden.

Die Sitzung begann um 10.00 Uhr. Sie fand statt im neuen Lehrerzimmer, wo Schwester Angelika liebevoll bereits für Kaffee, Tee und Wasser und belegte Brötchen gesorgt hatte. Frau Trocholepczy begrüßte zunächst die Teilnehmer und bat sie in die Kapelle zu einer Meditation, die von Herrn Pfarrer Dr. Nawar gehalten wurde. Diese Meditation war ein gelungener Auftakt zu unserer Veranstaltung.
Es folgte ein Vortrag von Herrn Dr. Jung von der St. Lioba Schule zum Thema Arbeits- und Präsentationstechniken, in dem er über ein Seminar berichtete, das seit 2 Jahren an der St. Lioba Schule in der Jahrgangsstufe 12 durchgeführt wird, um die Präsentationstechnik der Schülerinnen und Schüler insbes. im Hinblick auf das Abitur, aber auch auf Studium und Beruf zu verbessern.

Frau Dr. Pollak berichtete sodann über aktuelle schulische Fragen aus dem Bistum. Anschließend begaben wir uns zum gemeinsamen Mittagessen, das wir wiederum Schwester Angelika und ihren Helferinnen zu verdanken hatten. Wir wurden von ihr rundum verwöhnt, später sogar noch mit Kaffee und Kuchen.

Nach dem Mittagessen stellte Frau Trocholepczy sodann unsere Schule im Rahmen eines Rundgangs vor.
Dann stand noch die Neuwahl des Vorstandes an, die zum Glück problemlos verlief, obwohl 2 Mitglieder des bisherigen Vorstandes nicht mehr zur Verfügung standen. Gewählt wurden für das Bistum Fulda Herr Gmeinwieser von der Ursulinenschule in Fritzlar, für das Bistum Limburg Frau Hinz von der St. Angela Schule in Königstein und für das Bistum Mainz Frau Anthes von der Liebfrauenschule in Bensheim. Alle Bistümer sind daher weiterhin im Vorstand vertreten.

Herr Dr. Maier berichtete sodann über aktuelle schulpolitische Fragen in Hessen.
Den Abschluss bildete traditionsgemäß der Bericht aus den Schulen der Bistümer. Hier besteht für jeden die Gelegenheit, Neues aus seiner Schule zu berichten. Dies führte wieder zu einem sehr lebhaften Meinungsaustausch.

Ich denke, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war und danke an dieser Stelle im Namen des Vorstands des Schulelternbeirats nochmals allen herzlich, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.


Brita Neubauer
(Vorsitzende des Schulelternbeirats)

 

Das Weltjugendtagskreuz an der Marienschule am 25. Februar 2005

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„Unterwasserwelten“

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Zahlreiche Nixen und Meerjungfrauen, viele bunte Fische und anderes „Getier“ in phantasievollen, bunten Kostümen tummelten sich am Faschingsdienstag in der Turnhalle. Die Patinnen hatten in Zusammenarbeit mit Frau Frankenberger und Frau Wendel zur zweiten Unterstufenparty geladen. Das Motto in diesem Jahr lautete „Unterwasserwelten“. Dem Thema entsprechend war die Turnhalle reich dekoriert und bot einen schönen Rahmen für eine kurzweilige Feier.

Dank der zahlreichen Spenden aus den einzelnen Klassen war für eine reichhaltige Auswahl an Essen und Getränken gesorgt. Die Patinnen führten durch das Programm und animierten die Unterwasserbewohner zu Spielen und Tänzen, sodass die Zeit im Nu verging. Die Prämierung des phantasievollsten Kostüms war für die Jury unter Leitung von Frau Trocholepczy eine schwierige Entscheidung angesichts der vielen zur Auswahl stehenden, größtenteils selbst gefertigten Kostümen. Schließlich vergab die Jury die drei ersten Plätze an einen bunten Regenbogenfisch, eine originelle Wasserschildkröte und an ein U-Boot, das sich zwischen den Meeresbewohnern offensichtlich sehr wohl fühlte.

Königlichen Besuch erhielt die Unterwasserwelt zu Beginn vom Mühlheimer Kinderprinzenpaar, das mit seinem Hofstaat anrückte und den Meeresbewohnern seine Aufwartung machte. Prinzessin Jeannine Duttine aus der Klasse 5F1 grüßte, unterstützt von ihrem Prinzen, die Anwesenden mit einem dreifachen „Marienschule Helau“ und wünschte viel Freude und Spaß.

Den Patinnen mit Frau Wendel und Frau Frankenberger, den Klassenlehrern der Klassen 5 und 6 und allen Spendern und Helfern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Aber auch allen Unterwasserbewohnern gebührt ein großes „Dankeschön“ für die dem Motto entsprechende Kostümierung, bei der sich alle sehr viel Mühe gegeben hatten und nicht zuletzt für die gute Laune, die sie mitbrachten und verbreiteten.

Lothar Berninger

Die Unterstufenparty 2005


Am 08. Februar 2005 fanden sich alle Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen in der bunt geschmückten Turnhalle ein, um die diesjährige Unterstufenparty, die von den Patinnen und zwei Lehrkräften - Frau Wendel und Frau Frankenberger - organisiert wurde, zu feiern. Um 8.30 Uhr hatten sich alle versammelt: Jetzt konnte es mit den ersten Tänzen zum Aufwärmen losgehen. Alle hatten sich nach dem Thema „Unter dem Meer“ verkleidet und selbst die Lehrer ließen es sich nicht nehmen, in Kostümen zu kommen und mitzutanzen.
Nachdem das erste „Schnappi-Lied“ verklungen war, kam das etwas verspätete Prinzenpaar aus Mühlheim, um sich den vergnügten Schülerinnen vorzustellen und eine Weile mit ihnen zu feiern.
Danach folgte die erste Runde der Kostümauswahl: Am Morgen hatten die Schülerinnen je zwei Vertreterinnen ihrer Klassen nominiert, die dann bei der Kostümwahl antraten. Durch den Applaus wurde ermittelt, wer in die nächste Runde kam und wer nicht. Alle Teilnehmerinnen waren sehr schön und kreativ verkleidet und auch die Zuschauer beteiligten sich gerne.
In der darauffolgenden Pause wurden die vielen von den Schülerinnen mitgebrachten Kuchen, Knabbersachen und Getränke hungrig verzehrt.
Nach dem berühmten „Ententanz“ und vielen anderen spaßigen Tänzen ging es mit der zweiten Runde der Kostümwahl weiter, bei der nun endlich unsere Jury ins Spiel kam. Sie bestand aus vier Patinnen, Frau Trocholepczy und Frau Frankenberger. Sie ermittelten die drei Siegerinnen des Wettbewerbs. Den dritten Platz belegte Nina aus der 5a (als Regenbogenfisch), den zweiten Fiona aus der 6c (als Schildkröte), den umkämpften ersten Platz erreichte Nadine aus der 5a (als U-Boot).
Als dieser Programmpunkt beendet war, ging es weiter mit zwei Spielen: Luftballon- und Zeitungstanz.
So viel Spaß das Faschingsfest allen bereitete, so schnell ging es doch auch wieder vorbei. Um 11.30 Uhr war selbst das Aufräumen dank vieler mit anpackender Schülerinnen zu Ende. Alles in allem kann man sagen, dass diese Feier ein gelungenes Ereignis war und im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss.
Franziska Malsy und Sophie Sulzmann, 9a

Februar 2005

Studientag Biologie

Bio-FachtagMEHR SCHEIN ALS SEIN lautete der Titel von einem der acht Referate, die Marienschülerinnen der Jahrgangsstufen 12 und 13 in die Welt der Forschung entführten. Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, des Senckenberg-Instituts, der Gesellschaft für Schwerionenforschung und verschiedener Institute der Johann-Wolfgang-Goethe Universität kamen unter Mithilfe der "Aktion Brückenschlagen" und eingeladen von der Fachschaft Biologie zu einem "Studientag Biologie" an die Offenbacher Schule, um Einblick in ihre Fachgebiete zu gewähren. In Auseinandersetzung mit den Schülerinnen gelang es den Experten, komplizierte Sachverhalte anschaulich zu vermitteln: Optische Täuschungen, die biologische Uhr, Tumortherapie mit Ionenstrahlen, Bewegungswahrnehmung beim Menschen, HIV-Infektion und -Therapie, Evolution der Wirbeltiere, die sogenannte grüne Gentechnik und das "heulende Ohr" in der Disco waren die Themen, in die sich die Schülerinnen im Vorgriff auf universitäres Arbeiten einwählen konnten. Höhepunkt für viele war die Möglichkeit, ein menschliches Gehirn nicht nur zu sehen, sondern zu "begreifen". Andere ließen sich dafür gewinnen, selbst einmal Versuchsobjekt im Kernspintomographen zu sein.
(Text, Foto: Offenbach-Post vom 15.02.2005)

9. Februar 2005
Freunde und Förderer der Marienschule der Ursulinen in Offenbach e.V. (FFM)

Mobiles Klassenzimmer setzt Zeichen

Vereinsgründerin Schwester Agnes in den Ruhestand verabschiedet – neuer Vorstand gewählt

Sr. Agnes Aus Altersgründen stand Schwester Agnes nicht mehr als Schatzmeisterin des Fördervereins zur Verfügung. Noch als Schulleiterin hatte sie 1988 die FFM-Gründung angeregt. Nun wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. (Foto Offenbach-Post vom 11.02.2005)

 

Das „Fliegende Klassenzimmer“ ist ein Begriff. Mit der Anschaffung eines mobilen Klassenzimmers in diesem Jahr haben sich die „Freunde und Förderer der Marienschule“ in Offenbach ein ehrgeiziges Ziel in ihrer Jahresarbeit gesetzt. Bei dem mobilen Klassenzimmer handelt es sich um einen fahrbaren Wagen bestückt mit zunächst 16 Laptops (erweiterbar auf 32 Geräte), die vernetzt über einen Server laufen. Derzeit verwendet lediglich die Universität Frankfurt ein solches Instrument. Da die Marienschule mittlerweile über ein W-Lan verfügt, kann neben dem vorhandenen PC-Klassenraum mittels des mobilen Klassenzimmers in jedem beliebigen Klassenraum Laptop-gestützt unterrichtet werden. Dazu erklärte der gerade wiedergewählte erste Vorsitzende Jürgen Kohlhaas: „Es ist wichtig, dass heute die Schülerinnen bereits über solide Grundlagen in den Standard-EDV-Anwendungen verfügen. Bei über 1000 Schülerinnen an der Marienschule wird deutlich, dass dieses Ziel mit nur einem stationären PC-Klassenraum nicht zu erreichen ist.“

Der neue Vorstand (v.l.n.r) hat sich viel vorgenommen:
Jürgen Kohlhaas, Anita Friedel-Beitz, Karin Veit,
Reinhold Schoppe
Der neue FFM-Vorstand


Der Förderverein wird dieses Jahr die Schule mit insgesamt rund 35.000 Euro unterstützen. Die Mitgliederversammlung beschloss kürzlich neben dem mobilen Klassenzimmer (ab rund 20.000 Euro) als weitere Projekte u.a. die Rugby-AG, die Schulbibliothek und den musischen Bereich zu fördern.

Karin Veit, Sr. Agnes, Jürgen Kohlhaas Vereinsgründerin und Schatzmeisterin Sr. Agnes Olbrecht (m.) stand aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl.

Aus Dankbarkeit und in Anerkennung für ihre Leistungen um den Verein wurde sie auf der Mitglieder-versammlung zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die Urkunde überreichten 1. Vorsitzender Jürgen Kohlhaas und Schriftführerin Karin Veit.


Auf der Mitgliederversammlung wurde die (Mit-)Gründerin und Schatzmeisterin des Vereines „Sr. Agnes“ verabschiedet und zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Sr. Agnes hatte noch als Schulleiterin 1988 die Gründung des FFM angeregt und war bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung dessen Schatzmeisterin. In all den Jahren war sie wesentliches Bindeglied zwischen Schule, Schülerinnen, Eltern und Ehemaligen. Als ihr Nachfolger wurde Reinhold Schoppe gewählt. Einstimmig im Amt bestätigt wurden Jürgen Kohlhaas (1. Vorsitzender), Anita Friedel-Beitz (stellv. Vorsitzende) und Karin Veit (Schriftführerin).
Der Verein zählt derzeit mehr als 400 Mitglieder. Seit Gründung wurde die Schule mit rund 115.000 Euro unterstützt – für das laufende Jahr sind weitere rund 35.000 Euro budgetiert.
Fotos: FFM

Rugby: Marienschule - Adolf-Reichwein-Schule

Dezember 2004

Rugby - Spiel gegen die Adolf-Reichwein-Schule

RUGBY: Die "musikalische Förderung" ist eines der Hauptanliegen der Marienschule, doch die Gesamtschule für Mädchen hat auch in sportlicher Hinsicht einiges zu bieten - zum Beispiel eine Rugby-Mannschaft. Das Team um Spielführerin Anne-Marie Schalk trat kürzlich auf dem Sportplatz der Marienschule gegen die Mannschaft der Heusenstammer Adolf-Reichwein-Schule an und gewann das freundschaftliche Kräftemessen knapp mit 5:4 Versuchen. Das Ergebnis war allerdings eher zweitrangig, der Spaß am sportlichen Miteinander stand eindeutig im Vordergrund. Alle Beteiligten freuen sich bereits jetzt auf die Revanche, die voraussichtlich im Frühling stattfinden soll.
(Text/Foto: Dt. Rugby-Verband e.V. , Offenbach-Post vom 30.12.2004)

 

Adventskonzert

07./08. Dezember 2004

Ein echter musikalischer Leckerbissen war wieder das diesjährige Adventskonzert in der Schulkapelle.
Nach einem klangvollen Auftakt des Freunde-Chores zusammen mit hochmotivierten Streicherinnen aus den Klassen 7 und 8 wurden die Zuhörer von den himmlischen Klängen einer Harfe verzaubert. Der Engel an der Harfe war Juliane Girbardt aus Klasse 10d.
Nach dem sehr engagierten Auftritt des Musik-Leistungskurses glänzte der Kammerchor mit unvergleichlicher Perfektion. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich das Ave Maria von Johannes Brahms, dessen Klänge die Schulkapelle bis in den letzten Winkel ausfüllten.
Ganz ohne Dirigent kam das Percussion-Ensemble aus, es wird gebildet von Victoria Anton, Verena Geyer, Rosa Glöckner und Katharina Pult (alle Kl. 13). Wir erlebten acht hochaufmerksame Augen, Ohren und Hände, das einstudierte Weihnachtslieder-Medley an vier Instrumenten forderte höchste Konzentration und wurde sehr professionell vorgetragen.
Die Musikkurse und Instrumentalisten aus den Klassen 11 bis 13 zeigten eindrucksvoll, warum die Marienschule das Prädikat "mit Schwerpunkt Musik" völlig zu Recht trägt. Bewundernswert ist die Vielfalt der beherrschten Instrumente, und die sowohl klangliche als auch personelle Stärke des Chores läßt vermuten, dass der Kammerchor sich um Nachwuchs nicht zu sorgen braucht.
Nach einem erneuten Einsatz des Kammerchores kam nochmals der Chor der Freunde mit auf die Bühne, um gemeinsam mit dem Kammerchor den Abschluß des Konzertes zu bilden.

Ein besonderer Dank gilt wie immer den Organisatoren des Konzertes, Julia Becker, Brigitte Rudin, Ekkehard Scheutzow und Astrid Schönborn.
(Kommentar: M.H.)

Hier der Artikel aus der Offenbach-Post vom 16.12.04:

Musik und Lieder zur Adventszeit

 

Das White Horse Theatre an der Marienschule

The White Horse Theatre
Am 28.09.2004 hatten wir das Vergnügen, ein englisches Theaterstück an unserer Schule zu genießen.

Das White Horse Theatre führte für die Klassen 6 und 7 das Stück „BDS - The Faceless Ghost“ und für die Klassen 8 und 9 das Stück „Future Perfect“ vor. Schon als wir die vollbesetzte Turnhalle betraten, glich die Stimmung einer Hysterie während eines entscheidenden Fußballspiels. Als das Theaterstück begann und ein gut gekleideter, junger Mann die Bühne betrat, konnte sich fast keine der Schülerinnen auf den Stühlen halten.

Das Stück „Future Perfect“ handelt von einem Jungen namens Jimmy, der unbedingt Filmstar werden möchte. Dazu entschließt er sich, die Schule abzubrechen und erst einmal in einer Spielzeugfabrik zu arbeiten. Jimmy gibt seinen Traum fast auf, da wird er von einem reichen Filmproduzenten entdeckt.

Es mag vielleicht der einen oder anderen Schülerin schwer gefallen sein, das britische Englisch der Schauspieler zu verstehen, doch war es ein sehr unterhaltsames und sehr gut aufgeführtes Stück, das wir nicht so schnell vergessen werden.


Jennifer Giel & Binsy Mathew (Klasse 9b)

350 Euro nach Weimar

Die Vernichtung unschätzbarer Bücher-Werte durch den Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar hat die Schülervertretung der Marienschule zur Spendensammlung veranlasst.

Lehrer und Schülerinnen gaben 350 Euro, die nach Weimar überwiesen werden.
Das teilt Schulsprecherin Diandra K. Donecker mit. (Offenbach-Post vom 22.10.2004)

 

Marienschule Mädchen Vierer23./24. September 2004
Marienschule Mädchen Vierer auf dem Jugend trainiert für Olympia
Finale in Berlin

Am Dienstag den 21.9. reisten die Mädchen Annalenna Protzmann, Julia Häußer, Rebecca Sindl, Svenja Nickels (FRGO) und Steuerfrau Annabelle Müller nebst Trainer Michael Häußer und der Schulsportleiterin der Marienschule Frau Katja Kletzki mit dem ICE nach Berlin.

Nach der Registrierung im Berliner Ostbahnhof bezogen die Sportler in
der Nähe des Leehrter Bahnhof eine sehr schöne Unterkunft.

Am Abend hatte das Land Hessen in seine Ländervertretung eingeladen. Dort gab es einen Empfang des Hessischen Innenministers nebst Buffet. Leider machte sich auf dem 20-minütigen Fußweg dorthin (vorbei am Kanzleramt, Reichstag, Brandenburgertor) bei Julia eine Mageninfektion bemerkbar. Diese führte dazu, dass Julia am nächsten Tag nach einer turbulenten Nacht nicht rudern konnte und im Bett bleiben musste.

Mädchen-ViererDie anderen Mädchen riggerten am Mittwoch das Boot und machten eine kurze Ausfahrt auf der sehr windigen und welligen Grünauer Regattastrecke mit einer Ersatzruderin aus Kassel.

Am Donnerstag waren die Vorläufe angesetzt. Julia hatte sich leicht erholt und konnte rudern, wobei dies mit Schmerzen verbunden war. Trotzdem erreichten die Mädchen einen dritten Platz und kamen direkt in die Halbfinale für den Freitag.

Am Freitag früh war gutes Wetter und Wasser. Die Mädchen hatten im Halbfinale gegen die
sehr starken Sportschulen aus den neuen Bundesländern aufgrund der Krankheit von Julia und einem völlig anderem Trainingsrhythmus keine Chance und erreichten mit Platz 5 das kleine Finale.

Bemerkenswert zu der gesamten Struktur des Schülerruderns ist, dass die Sportschulen die DRV Regatten und Meisterschaften im Juli nicht aufsuchen und bewusst nur für das JfO Finale trainieren.

Als Höhepunkt der Pechsträhne für die Mädchen ist zu vermerken, dass ein Skull direkt vor dem Start des kleinen Finales brach (ohne Fremdkontakt). Zum Glück konnte innerhalb weniger Minuten ein Ersatzskull von einer Hamburger Schule geliehen werden.

Dieser Vorfall wurde von dem Regattasprecher mit der Bemerkung "haben die Kraft, die Hessen- Mädchen" kommentiert. Dann ging es um 12.00 bei aufkommendem starkem Wind auf der dadurch benachteiligten Startbahn 5 über die Strecke.

Die Mädchen waren trotz dieser Widrigkeiten sehr motiviert, haben gemeinsam gekämpft und einen 5. Platz erreicht.
Anzeigetafel
Alle Mädchen sind fest entschlossen es im nächsten Jahr wieder zu versuchen, da das gesamte Programm in Berlin und der intensive Kontakt (hauptsächlich die vielen Ruderer...) die Mühe belohnte.

Am Samstagmorgen ging es müde und zufrieden (über die Disco der Olympia Abschlussnacht
liegen leider keine genaueren Informationen vor) wieder mit dem ICE nach Mühlheim zurück.
Die Schulsportleiterin ist durch diese Regatta mit den vielen Teilnehmern aus allen Bundesländern sehr beeindruckt und möchte im nächsten Jahr eine Marienschule Ruder AG
gemeinsam mit dem Mühlheimer Ruderverein aufbauen.

(Michael Häußer)

Sommerkonzert 2004

08. September 2004
Das alljährliche Sommerkonzert in der Marienschule lockte wieder zahlreiche Besucher, Schülerinnen, Eltern und Verwandte in die Turnhalle. Das Konzert wurde eröffnet durch eine sehr harmonische Darbietung des Chores der Klassen 6 und 7, die zum Teil auch ohne Dirigent - der am Klavier die Tasten bediente - große Sicherheit und musikalisches Feingefühl bewies. Im Anschluss zeigte der Chor der Klassen 8 - 13 in einer musikalisch anspruchsvollen Spiritual-Suite eindrucksvoll sein Können.
Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des neu formierten Blasorchesters. Zur Einstimmung spielte es eine "Liturgische Fanfare" unter der Leitung von Astrid Schönborn. Gleich anschließend wurde das Publikum unter der Leitung von Brigitte Rudin in die prähistorische Urzeit versetzt. Das Stampfen eines Stegosaurus und eines Brontosaurus wurde abgelöst durch die mächtigen Flügelschwingen eines Pterodactylus. Es kam zum wilden Kampf (The Battle), die fröhliche Saxcapade führte das Publikum schließlich wieder in die Jetztzeit zurück. Da hätte mancher gerne noch eine Zugabe gehört.
Die gab es dann zum Abschluss, diesen bildete der Chor der Freunde und Förderer der Marienschule zusammen mit dem Chor der Klassen 6 und 7 mit einer vielfältigen Darbietung von Liedern, von denen besonders die Lieder aus dem Disney-Film "Das Dschungelbuch" großen Anklang fanden.
(Foto Offenbach-Post vom 10.09.2004, Kommentar M.H.)