Beim diesjährigen Känguruwettbewerb beteiligten sich alle Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 8 des Gymasialzweiges der Marienschule.
Der Känguruwettbewerb ist ein mathematischer Multiple-choice-Wettbewerb, an dem mehr als 4,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern teilnehmen.
Ziel dieses Wettbewerbs ist die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die dazu die Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht befördern soll. Die Teilnehmer sollen innerhalb von 75 Minuten je 30 Aufgaben in 5 Kategorien für die Klassenstufen 3./4. , 5./6., 7./8., 9./10. und 11./13. lösen. Jeder Teilnehmer wird über seine erreichte Punktzahl informiert und erhält eine Urkunde sowie ein kniffliges Tantrix-Puzzle. Teilnehmer mit mehr als 100 Punkten erhalten zudem Sachpreise.

Mehr als 100 Punkte und damit „preiswürdig“ waren Sara Beck, Felicitas Licht und Alessa Eisfeld aus der Klasse 5c. Ausgezeichnet mit einem T-Shirt wurde außerdem Christina Hofmann aus der Klasse 5b für den weitesten Kängurusprung, das heißt, die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten.
L. Berninger
Im Jahr der Fußballeuropameisterschaft und der Olympiade in China lag es nahe, auch das diesjährige Förderstufenfest unter ein sportliches Motto zu stellen.
Zu den „Vorolympischen Spielen“ trafen sich daher die Schülerinnen der Förderstufe, die Eltern, Familienangehörige und Lehrkräfte um 10 Uhr zur Eröffnungsfeier. Traditionsgemäß war dies auch in diesem Jahr ein feierlicher gemeinsamer Gottesdienst auf dem Schulhof des Altbaus. Für den dienstlich verhinderten Schulpfarrer zelebrierte Dekan Pfarrer M. Kunze aus der Pfarrei St. Josef in Offenbach die heilige Messe. Für die musikalische Gestaltung sorgte dankenswerterweise die Band „Laetitia“ aus Obertshausen und Herr Scheutzow mit der Klasse 5 F2.
Bei den „Vorolympischen Spielen“ stand allerdings nicht der Wettkampf, sondern die Spiele im Vordergrund. Die 6. Klassen hatten mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Wiegand und Frau Rommel einen kleinen Olympiaparcours mit verschiedensten Spiele für alle vorbereitet. Die Klasse 5F1 bot unter der Leitung von Frau Stephan zur Unterhaltung einige Sketche und Vorführungen mit dem bunten Fallschirm. Die Klasse 6F2 hatte mit Frau Rommel einige Tänze einstudiert. Herr Scheutzow dirigierte zwischen den einzelnen Programmpunkten wechselnde Musikergruppierungen, die die Nationalhymnen verschiedenster Nationen zu Gehör brachten. Am Schminkstand sorgten Eltern mit beeindruckenden Motiven für ungewöhnliche „Hingucker“.
Das umfangreiche kulinarisches Angebot reichte von Leberkäse über Grillwürste, Salate und selbstgebackenen Kuchen, ergänzt durch einen Crêpe-Stand, der dank der großen Nachfrage bald ausverkauft war.
Elternbeiräte, Klassenleitungen und Förderstufenleitung hatten dieses Fest gemeinsam vorbereitet. Zahlreiche Eltern trugen durch ihre Mithilfe bei der Dekoration, dem Auf- und Abbau und durch Bereitstellen von Salaten, Kuchen, Brötchen usw. zum guten Gelingen des Festes bei. Dafür allen Eltern noch einmal ein herzliches Dankeschön.
Mit dem Reinerlös des Festes sollen Anschaffungen von pädagogischen Spielen und Materialien für die Förderstufe getätigt werden. Mit einem Teil des Erlöses wurde auch die Initiative der Klasse 6F1 für leukämiekranke Kinder unterstützt.
L. Berninger
„Da kann ich ja richtig stolz auf euch sein“, mit diesen Worten beglückwünschte Marie – Luise Trocholepczy, die Schulleiterin der Marienschule, Lara Becker, die in der Gruppe B (Realschule) Stadtsiegerin, und Lucia Winkelmann, die in der Gruppe A (Gymnasium) den zweiten Platz in Offenbach belegte. Nach diesem Erfolg werden die beiden die Stadt am 6.5.08 beim Landesentscheid vertreten. Auf dem Foto sind die beiden Schülerinnen mit der Schulleiterin und ihren Mathematiklehrern Frau Lufsky und Herr Berninger zu sehen.

„Schön, Sie endlich persönlich kennen zu lernen“, so wurden die Schülerin Mina Ahmadi, Frau Neie und Herr Kopp in der Georg – Kerschensteiner – Schule in Obertshausen begrüßt. Der Besuch am Mittwoch, dem 23.4.08, kam dadurch zustande, dass die Lehrerin Frau Eckert von dem Afghanistan – Projekt der Klasse 6b (siehe unten) in der Zeitung gelesen hatte. Da Sie vor vielen Jahren einmal mit einem VW – Bus eine Urlaubsreise dorthin unternommen hat, fühlt sie sich Land und Leuten noch immer verbunden. Deshalb war sie von dem Projekt an der Marienschule sofort begeistert und nahm Kontakt mit Frau Neie auf.
Sie wollte den Überschuss, den sie mit einer Klasse der Höheren Handelsschule im vergangenen Jahr mit dem Verkauf von GEPA – Waren erzielt hat, dem Projekt zukommen lassen. Jeden Mittwoch haben die Schülerinnen und Schüler , die von Lehrern unterstützt werden, ihren Laden geöffnet. So konnte Frau Eckert Mina 400,- € übergeben, die die Familie bei dem nächsten Besuch in die afghanische Heimat mitnehmen wird, um das Kinderheim weiterhin zu unterstützen. Ein schönes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit über Schultore hinweg.
Am Montag, dem 11. Februar, gestaltete die Klasse 6b der Marienschule mit den Lehrkräften Gabriele Neie und Rupert Kopp einen Projekttag, an dem das Land Afghanistan im Mittelpunkt stand.
Angestoßen durch die Beschäftigung mit dem Sinn der Fastenzeit im Religionsunterricht fassten die Schülerinnen im vergangenen Jahr den Entschluss, auf etwas zu verzichten und Geld für Not leidende Kinder in der Heimat ihrer Mitschülerin Mina zu spenden. Durch eine Kuchenaktion im Rahmen des Schulfestes und die Beteiligung von Lehrern und Verwandten lief die Summe von 940,- € auf. Von diesem Betrag kauften Mina und ihre Eltern in Afghanistan, wohin sie in den Sommerferien für vier Monate zu Besuch gefahren waren, Kleidung, Schulutensilien und Dinge des täglichen Bedarfs für 160 Kinder, die in einem Waisenhaus leben. Mina konnte stolz die Geschenke überreichen. Am Montag berichtete sie den Mitschülerinnen der fünften und sechsten Klassen von ihren Erfahrungen, ergänzt durch Referate ihrer Klassenkameradinnen zu verschiedenen Themen in Bezug auf Afghanistan wie Geschichte, Politik, Schulwesen und Alltagsleben.
Ein Film von der Begegnung mit den Kindern im Waisenhaus schloss die Präsentation, von der Schülerinnen, Eltern und Lehrer sichtlich beeindruckt waren, ab.
Bei dem diesjährigen Mathewettbewerb der achten Jahrgangsstufe siegten an der Marienschule im Gymnasialzweig Lara Ott (Klasse 8c) und im Realschulzweig Lara Becker (8R1). Die Erstplatzierten werden beim Stadtentscheid im März die Marienschule vertreten. Den zweiten Platz errang bei den Gymnasiastinnen Mareike Simansky (8c), den dritten Lucia Winkelmann (8b). Bei den Realschülerinnen wurde Cintia Rodino Zweite, Antonia Braun Dritte (beide 8R1).
Auf dem Foto sind neben den siegreichen Schülerinnen die Mathematiklehrkräfte Elke Lufsky und Regina Meister zu sehen. Die Schulleiterin Frau Marie Luise Trocholepczy überreichte den Gewinnerinnen Büchergutscheine.
Am Freitag, dem 25.1.08, konnten nach längerer Bautätigkeit die neu gestaltete Eingangshalle des Altbaus und die für den Mittagstisch im Neubau eingerichtete Mensa von Generalvikar Dietmar Giebelmann geweiht werden. Eine erhebliche finanzielle Anstrengung seitens des Schulträgers, ergänzt durch Beiträge der Stadt Offenbach und des Fördervereins der Schule, der aufgrund des großen Engagements der Vorsitzenden eine erkleckliche Summe beisteuerte, ermöglichte die Modernisierung des Eingangsbereichs in hellen, freundlichen Farben, die aufgrund veränderter Sicherheitsbestimmungen notwendig geworden war, sowie die Einrichtung der 300 Quadratmeter großen Mensa, in der 200 Schülerinnen Platz finden.
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Ein Chor- sowie ein Gitarrenduovortrag umrahmten die von Pfarrer Markus Lerchl vorgetragene Schriftlesung und die Ansprachen der Schulleiterin Marie Luise Trocholepczy und Ordinariatsrätin Dr. Gertrud Pollak, die sich anlässlich Feier an die versammelte Schulgemeinde wandten.

Den diesjährigen Lesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe gewannen in ihren Klassen Leslie Keller (6F1), Lina Schäfer (6F2), Vanessa Oberbannscheidt (6a, auf dem Foto fehlend), Marie Sulzmann (6c) und Anne Deck (6b), die auch Schulsiegerin wurde und die Marienschule auf Stadtebene vertreten wird. Auf dem Foto sind neben den Schülerinnen die Rektorin Frau OStD Marie-Luise Trocholepczy und die Organisatorin des Wettbewerbs, Frau OStR Gabriele Neie, zu sehen.
Offenbach, den 13. Dezember 2007
Der Oberbürgermeister Horst Schneider nimmt sich die Zeit für Offenbachs Jugend und besucht die Marienschule, um Fragen der Schülerinnen der Klassen 7b, 10b und Schülerinnen des 12. Politik/Wirtschaftkurses zu beantworten.
Nachdem sich zwei Klassen der Mittelstufe zusammen mit Hilfe von Alica Bruch, Alina Schumacher und Lea Kiepfer von der Öffentlichkeit-AG des Jugendparlamentes auf die Podiumsdisskusion für den 13. Dezember 2007 vorbereitet haben, ist es endlich so weit gewesen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Trocholepczy stellten die Schülerinnen ihre vorbereiteten Fragen.
Sie begannen mit den Fahrkartenpreisen, die alle Schüler betreffen. Diskutiert wurde, warum 14jährige Schüler den Fahrpreis für Erwachsene bezahlen müssen, obwohl sie noch Schüler sind und kein Einkommen haben. Der Oberbürgermeister antwortete, dass dies eine Kostenfrage und der RMV Städteverbund dafür verantwortlich sei. Ein Fortschritt sei immerhin, dass alle Fahrkartenautomaten ab dem 1. Januar 2007 umgerüstet werden, so dass wieder an allen Automaten die Möglichkeit bestehe, einen Zuschlag für eine weitere Zone zu bezahlen.
Bezüglich des Beitrags zum Klimaschutz stellte H. Schneider sein eigenes Fahrradfahren heraus. Auch sollen die Fahrradwege in Offenbach verbessert werden.
Viele Fragen der Schülerinnen bezogen sich auf die Situation der Jugendlichen und Kinder in Offenbach. H. Schneider berichtete, dass die Stadt das Theresienheim durch bauliche Maßnahmen unterstützt. Es wurde auch nach Möglichkeiten der Hilfe von Kindern, die von Armut betroffen sind sowie nach der Freizeitgestaltung von Jugendlichen und dem Problem Drogenabhängigkeit in Offenbach gefragt. In diesem Rahmen stellte H. Schneider den neuen Kletterpark als gelungenes Projekt heraus. Andere soziale Fragen blieben eher offen. Er verwies darauf, hierzu das Gespräch mit Fr. Simon zu führen.
Einen Schwerpunkt setzte Horst Schneider in das Thema Stadtentwicklung. Er berichtete begeistert über das neue Einkaufszentrum „KOMM“, das Ende 2008 eröffnet werden soll sowie über weitere städtebauliche Planungsvorhaben. So soll auch ein weiterer Stadtteil entstehen, in dem ca. 1.000 Menschen leben können, mit vielen Neuerungen, damit die Attraktivität der Stadt noch mehr verstärkt wird. Jedoch werde es noch einige Zeit dauern, bis diese Pläne umgesetzt sind.
Alles in allem ist es sehr interessant gewesen, Einblicke in die Welt eines Oberbürgermeisters zu bekommen. Alle Marienschülerinnen sind vom Besuch des Oberbürgermeisters Horst Schneider sehr angetan gewesen und freuen sich schon darauf, wenn er sich das nächste Mal Zeit für solch eine Podiumsdiskussion nimmt. Es wird erwogen, die Bürgermeisterin Fr. Simon zu einem weiteren Gespräch einzuladen.
Von Sabrina Langer und Christina Weber (Klasse 10b)
Am Dienstag, dem 11.12., und am Mittwoch, dem 12.12., erfreuten die Marienschülerinnen Eltern, Mitschülerinnen, Lehrer und Freunde mit zwei stimmungsvollen Konzerten in der Markuskirche in Offenbach. Aufgrund der vielen verschiedenen Musikgruppen wurden von den Musikpädagogen zwei unterschiedliche Programme zusammengestellt. Bekannte und weniger bekannte Melodien - u. a. von prominenten Komponisten wie Georg Friedrich Händel - kamen zur Aufführung durch die Mitglieder zweier Chöre, der Bläser- und Streicherklassen 5/6, sowie der Percussion-AG und der Streich- und Blasorchester.
Am Ende der Veranstaltung dankte die Schulleiterin Frau Marie-Luise Trocholepczy den Musiklehrern (Elke Heinrich, Ulrike Oestermann, Brigitte Rudin, Ekkehard Scheutzow und Cornelia Zorbach-Biermann) für die intensive Probenarbeit und die gelungenen Darbietungen, die in der hektischen Adventszeit die Möglichkeit zu Besinnung und Einkehr boten.
Rupert Kopp
Am 28. November empfing der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in der Marienschule. Es hat sich zu einer Tradition entwickelt, dass jedes Jahr im Dezember ein Treffen zwischen Kirche und Politik stattfindet. Dazu lädt der Bischof den Ministerpräsidenten in eine kirchliche Einrichtung ein. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf die Marienschule als Ort dieser Begegnung.
Einem Gespräch mit der Schulleitung folgte ein Rundgang durch die Gebäude, der in der neuen Mensa endete. Dort kam es zu einem Austausch zwischen Roland Koch und Schülerinnen der dreizehnten Jahrgangsstufe. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Ministerpräsident einen Scheck, der zur Anschaffung von Computern genutzt werden soll.
Zum Abschluss fand ein Gespräch in großer Runde statt, an dem die erweiterte Schulleitung, Elternvertreter, Mitarbeiterinnen des Tagesheims, Schwestern des Konvents, die Schülervertretung und die Mitglieder der Mitarbeitervertretung teilnahmen.
Auf dem Weg nach draußen traf der Ministerpräsident auf Schülerinnen der fünften Jahrgangsstufe, die die Bedeutung des Besuchers erkannt hatten und nach Autogrammen fragten. Nach diesem Bad in der kleinen Menge verabschiedete sich der Politiker.
Ein für die ganze Schulgemeinde aufregendes Ereignis ging zu Ende.
„Die Schule erlebbar machen“ war das Motto des Tages der offenen Tür an der Marienschule.
So hatten Kinder aus den 4. Jahrgangsstufen mit ihren Eltern die Möglichkeit, am Samstag, dem 17.11.07, durch die Schule zu schlendern. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Trocholepczy konnte man sich zuerst einmal an dem Stück „Max und Moritz“ der Gruppe Darstellendes Spiel erfreuen. Danach waren die jungen Gäste zum Schnupperunterricht in die 5. Klassen eingeladen.
Das ganze Haus und insbesondere die Fachräume für Chemie, Biologie oder Informatik waren geöffnet, wo Schülerinnen mit ihren Lehrkräften Versuche zeigten aber auch mit den Gästen ins Gespräch kamen. Auch das Schulleitungsteam der Marienschule war für interessierte Eltern und Kinder jederzeit ansprechbar.
Bibliothek, die neue Mensa und das Tagesheim zeigten Möglichkeiten auf, schulische Freizeit sinnvoll zu verbringen und auch über Mittag versorgt zu werden. Für das leibliche Wohl an diesem Tag sorgten Schülerinnen einer Gymnasial- und einer Berufsfachschulklasse. Dass die Marienschule „Schule mit musikalischem Schwerpunkt“ ist, erlebten die Besucher am Ende des Vormittags während der Orchesterdemonstration der 6. Klassen.
Auf der Schulelternbeiratssitzung am 1.11.07 verabschiedete die Leiterin der Marienschule, Frau Marie Luise Trocholepczy, die langjährige Schulelternbeiratsvorsitzende Brita Neubauer.
Frau Neubauer engagierte sich in ihrem Amt sechs Jahre lang für die Marienschule und brachte in diesem Rahmen die Interessen der Eltern kooperativ in die Schulgemeinschaft ein. Schulleitung, Kollegen, Förderverein und Schulabteilung des Bistums Mainz drückten ihren Dank mit Geschenken und Segenswünschen aus.
Unter dem Motto „Laudate“ gab der Kammerchor der Marienschule unter der Leitung von Brigitte Rudin am Donnerstag ein eigenes Konzert in der Kapelle der Ursulinen. Das geistliche Programm beinhaltete Kompositionen zum Thema „Lob Gottes“ und begann mit „Laudate pueri“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das mit einem hervorragenden Soloterzett aus Chor-Solistinnen (Victoria Anton, Gabriele Volpert und Nancy Toussaint-Schultheiss) gleich von Anfang an das besondere Niveau dieses Chores zeigte. Am Klavier begleitete Rolf Rudin, der im folgenden „Gloria“ des amerikanischen Komponisten Jay Althouse die nötige rhythmische Komponente beisteuerte und im „Laudate“ von Sherri Porterfield (ebenfalls aus USA) für eine sehr beseelte Stimmung sorgte. Der zweite Teil des Konzertes hatte die Marienverehrung zum Thema, und so erklang das romantische „Ave Maria“ von Johannes Brahms und „Salve Regina“, ein exzellent gestaltetes A-Cappella-Werk des spanischen Zeitgenossen Javier Busto. Zentrum war schließlich das „Magnificat“ der schwedischen Komponistin Agneta Sköld. Dieses viersätzige Werk vereint Gregorianik und modernen Chorgesang und verlangte vom Kammerchor höchste Konzentration. Begleitet von einem Solo-Violoncello (Mirel Bala) und Harfe (Juliane Girbardt) war diese wunderbar gestaltete Komposition der Höhepunkt des vielseitigen und äußerst niveauvollen Programms. Zwischen den Themenabschnitten sorgte ein Bläserduo - Elke Heinrich (Oboe) und Andreas Benke (Fagott) - für die nötige klangliche Abwechslung. Der Kammerchor, der inzwischen fast nur noch aus ehemaligen Schülerinnen der Marienschule besteht, verabschiedete sich schließlich mit zwei „Irischen Segenswünschen“ von Rolf Rudin – ebenfalls A-Cappella-Kompositionen mit Anspruch und stimmungsvoller Atmosphäre –, bevor das Konzert mit einem gemeinsam mit dem begeisterten Publikum gestalteten Segenswunsch schloss.
Zu einem Berufs-Informations-Abend lud der Förderverein der Marienschule in Offenbach am Donnerstag, dem 27.9.07, alle interessierten Oberstufenschülerinnen ein. Nach der Vermittlung allgemeiner Informationen zum Studium an Universitäten und Berufsakademien sowie zur Ausbildung standen sechs Referententeams aus Studentinnen und Berufserfahrenen, allesamt ehemalige Marienschülerinnen, Rede und Antwort.
Am Samstag, dem 15. September, feierte die Marienschule in Offenbach mit einem großen Ehemaligentreffen den sechzigsten Jahrestag ihrer Gründung. Nach dem Krieg übernahmen Schwestern des Ursulinenordens, die aus Schlesien vertrieben worden waren, Gebäude in Offenbach und begannen den Schulbetrieb mit 350 Mädchen. Heute besuchen die Mädchenschule 1100 Schülerinnen, die im Jahre 1989 in die Trägerschaft des Bistums Mainz übernommen wurde. Das Festprogramm begann mit einem Gottesdienst auf dem Sportgelände und setzte sich mit musikalischen Darbietungen und kleinen Theateraufführungen und der Enthüllung einer Skulptur mit dem Titel „Geben und Nehmen“, die im Kunstunterricht einer zehnten Klasse angefertigt worden war, fort.
Ordinariatsrätin Frau Dr. Gertrud Pollak überbrachte Glück- und Segenswünsche des Bistums und feierte mit der ganzen Schulgemeinde bei herrlichem Wetter dieses Fest. Die Schulleiterin Frau Marie Luise Trocholepczy betonte bei einer kurzen Ansprache, dass das Fundament der Schule – der christliche Glaube – dazu auffordere, jede Schülerin mit ihren Fähigkeiten zu fördern und Annahme und Geborgenheit zu vermitteln. Die große Resonanz auf das Ehemaligentreffen zeige, dass dies von vielen Schülerinnen auch so erfahren worden sei.
Alle vorangegangenen Ereignisse des Jahres 2007 sind im Archiv Schuljahr 2006/2007 zu finden.