Montagmorgen war es soweit: 8 Jungreporterinnen der Marienschule, 2 Auslandsgehilfen, ein Reporterpfarrer (Schulpfarrer M. Lerchl) und der Radioredakteur des Bistums Mainz, Sven Herget, trafen sich, um sich der Mission „Ein Radiobeitrag von Jugendlichen für Jugendliche“ zu widmen. Der ganze Morgen stand unter dem Motto „Entscheiden und Abstimmen“, denn es musste z.B.: ein Thema für unseren Beitrag gefunden werden. Nach einigen Diskussionen entschieden wir uns, Jugendliche mit verschiedenen Konfessionen und Religionen zu befragen, welche Rolle Religion in deren Leben spielt. Und wo könnte man dies besser tun, als in der Einkaufsstraße von Offenbach gegen 13 Uhr, wenn viele Schule aus haben. So bewaffneten wir uns mit Mikrofon und Aufnahmegerät und „überfielen“ die hilflosen Passanten mit unseren Fragen. Innerhalb einer Stunde hatten wir die passenden O-Töne gesammelt und alle waren zufrieden mit dem Ergebnis.
Dienstagmorgen trafen wir uns zur gleichen Zeit und genauso müde wie Montag in der Schule. Um wach zu werden und die Lachmuskeln aufzuwärmen, hörten wir uns die gesammelten O-Töne (waren fast 15 Minuten) an. Versprecher oder ein Interviewpartner, der mitten im Satz die Oberarme eines vorbeilaufenden Passanten bewunderte, trugen zu unserer Unterhaltung bei. Nachdem wir noch einige theoretische Dinge besprochen haben, machten wir uns bei strömendem Regen zur Katholischen Jugendzentrale (KJZ) Offenbach auf, um den Jugend-referenten Steffen Basta für unseren Radiobeitrag zu befragen. Denn wichtig bei solch einem Beitrag sind nicht nur Umfrageergebnisse von willkürlich ausgewählten Passanten, sondern auch ein „Experte“, der seine Beobachtungen und Prognosen schildert. Steffen Basta berichtete über genau das, was wir aus den O-Tönen schon heraushören konnten. Der Glaube an Gott ist wichtig, aber mit der Institution Kirche und der Auslegung der Religion sind die Jugendlichen nicht einverstanden.
Am Mittwoch trafen wir uns dann sehr früh an Offenbach Ost, um zum Bischöflichen Ordinariat aufzubrechen, wo wir unseren Beitrag nur schneiden und die Zwischentexte aufnehmen wollten. Im BO angekommen, waren wir fasziniert von dem „Mini-Tonstudio“ und den vielen Möglichkeiten, wie man O-Töne behandeln kann. Am Ende hatten wir aus 15 Minuten O-Töne (mit vielen „ähh“, „ja“, und Pausen) 30 Sekunden geschnitten. Nun durfte jeder von uns (der wollte), die Zwischentexte einsprechen und so war der Beitrag schon so gut wie fertig. Herr Herget hat ihn abends dann noch zusammengestellt, sodass wir Ihn am Projekttag vorstellen konnten. Spaß hatten wir dabei sehr viel. Vor allem beim Schneiden konnten wir nicht mehr aufhören zu lachen, denn die Jugendlichen haben sich alle Mühe gegeben, um uns gute Lachvorlagen zu bieten =).
Am Ende ließen wir es uns nicht nehmen, uns zu zehnt in das kleine Aufnahmestudio zu drängen und noch „Can you feel the love tonight“ zum Besten zu geben (die armen Ohren von Herrn Pfr. Lerchl und Herrn Herget).
Am Nachmittag fuhren wir nach Bad Vilbel zu FFH, wo wir einer Führung beiwohnen durften und auch wieder ins Mikrofon sprechen konnten (darin waren wir ja nun geübt ;) ). Nach 12 Stunden auf den Beinen ging ein langer, aber erfahrungsreicher Mittwoch zu Ende.
Für uns Schülerinnen war es eine interessante Woche, in der wir erleben durften, wie ein Radiobeitrag entsteht, von den ersten Überlegungen bis zum sendefertigen Beitrag. Es ist erstaunlich, wie viel Mühe und Zeit in 1.30 Minuten Beitrag stecken.
Julia Höflich 11b

Dienstag Morgen, 8:50 Uhr, Frankfurter Hauptbahnhof. „Warum tue ich mir das nur an?!“ – Wahrscheinlich die meist gedachte Frage an diesem erlebnisreichen Morgen. Der Wetterbericht verheißt 18 Grad, bewölkt, vereinzelt Schauer. Eigentlich perfekt geeignet um sich einem wohl platziertem Innenraum-Projekt unserer Schule hinzugeben. Aber der Spruch „Nur die Harten kommen in den Garten“ existiert schließlich nicht umsonst. Langsam, aber sicher erreichte die Stimmfrequenz an Gleis 15 immer höhere Oktaven, umso tiefgründiger waren dafür die erleichterten Ausrufe nach Ablegen des Survival-Gepäcks für zwei Tage Fließgewässeruntersuchungen auf der Lahn. Unsere höchst motivierte Projektleitung unter Hr. Dr. Zenser und Hr. Schneller mit Unterstützung von der Biologiestudentin Fr. Perlik begann schließlich den ganzen Trupp in Bewegung zu setzen. Mit schweren Schritten starten 26 Versuchs-Forscher in zwei abenteuerliche Tage.
Unsere Tour wurde in Leun eingeleitet. Ausgestattet mit Schwimmwesten und wasserdichten Tonnen begann die Umbettung der eigenen Utensilien. Mülltüten wurden weitergereicht, um Schlafsäcke bei Regen und Kenterung trocken zu halten. Schnell waren auch die Tonnen mit allen lebenswichtigen Neuzeiterrungenschaften gefüllt. Noch die letzte SMS in Richtung Zivilisation verschickt, dann konnte es auch schon losgehen. Kanadier wurden zum Fluss getragen und nach einer kurzen Einführung durften wir dem Ruf der Natur folgen.
„Oh verdammt, gar nicht so leicht Kurs zu halten“ und irgendwie scheint die Baumvegetation faszinierende Reize mit sich zu bringen. Ihrer Anziehungskraft kann jedenfalls kaum ein Kanadier widerstehen. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir unsere biologischen Dränge in Zaumzeug gelegt und wagen erste Bootsverkettungen. Aneinandergereiht lassen sich wunderbar die benötigten Flussproben entnehmen, die wir auf Eisen-, Nitrat-, Nitrit, Phosphat-, Ammonium- und Sauerstoffgehalt sowie auf die Wasserhärte und den pH-Wert hin untersuchten. Damit alles nach Plan verlaufen konnte, wurde unsere Projektgruppe bereits am Montag mit den chemischen Vorgängen vertraut gemacht. Auch die geographischen Sehenswürdigkeiten konnten wir dank Hr. Schnellers Vorbereitungen auf unsere Exkursion unserem Gedächtnis beifügen. Nach ganzen 25 Flusskilometern und drei zu überwindenden Schleusen pochte mindestens eine geschundene Muskelstelle auf. Als Erinnerung von kurzer Dauer wurden Sonnenbrände ergattert. Hätten wir Federschmuck gehabt- als Indianer wären wir allemal durchgegangen. Bei nächtlichem Lagerfeuer ertönten vertraute Musikstücke wie „Killing me softly“ oder „American Pie“, bevorzugt angeleitet durch Hr. Schnellers euphorischen Einsatz. Müde und erschöpft waren unsere bereits aufgebauten Zelte der letzte Zufluchtsort an diesem Abend. Mit Lasagne im Magen und den Tageseindrücken vor Augen versuchten wir die Kürze der Nacht nicht zu verschwenden. Besorgt um unser Wohl entschieden die am Lagerfeuer verbliebenen Lehrkräfte uns mit lieblichen Einschlafgesängen wie „Lady in Black“ bei dem „Sandmann-Prozess“ behilflich zu sein.
Mit viel zu wenig Schlaf und teils grausamem Muskelkater erwachte das kleine Camp um 6:30 Uhr. Jetzt hatten Anziehen, Zähneputzen, Gepäckpacken und Zelteverstauen bis 8:00 Uhr wegen des drohenden Regens höchste Priorität. Anschließend stärkten wir uns mit Brötchen und eigens organisierten Aufstrichen. Höchste Motivation schwebte natürlich als unsichtbarer Begleiter um unsere 29 köpfige Truppe, als wir zur zweiten Etappe unserer Exkursion von 18 km aufbrachen. Zwischen Gräveneck und Runkel bestritten wir zwei Schleusen, an denen ebenfalls einiger Muskelaufwand gebraucht wurde. Kurz vor unserem Zielort forderte das Wetter noch mal vollen Körpereinsatz. Nicht genug, dass wir die halbe Strecke bereits im strömenden Regen bewältigt hatten und somit kaum ein Fleck Kleidung von Nässe verschont blieb. Nein, unter drohendem Gewitterdonnern wurden wir angetrieben, die letzten Meter in Rekordzeit zu paddeln. Heilfroh und gerade rechtzeitig betraten wir Runkels Boden. Kaum erholt wurden wir auch schon von einem feucht-fröhlichen Regenguss begrüßt. Nun war wirklich nichts mehr zu retten. Triefend nass wurden verzweifelt Toiletten aufgesucht, in denen wir wenigstens ein klein bisschen Wohlfühlvermögen zurück ergattern konnten. 15:25 Uhr schlug die Uhr und unser rettender Zug erreichte den Bahnhof. Einen letzten Blick in Richtung Lahn werfend war klar, so schnell gibt es keine Wassererkundung mehr, und wenn, dann nur noch mit angemessenem Sonnenschein.
(Rebekka Bauer, Marlene Mottscheller 11b)
Weihbischof Guballa spendet Erwachsenentaufe und Firmung an der Marienschule
Am vergangenen Dienstag, 30. Juni 2009, war an der Marienschule Offenbach ein besonderer Tag: Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes firmte Weihbischof Dr. Werner Guballa nicht nur fünf Schülerinnen der Berufsfachschule bzw. der 7. Klasse, sondern taufte auch ein Mitglie des Lehrerkollegiums. Die Messe wurde von der Band der Marienschule mitgestaltet. Der Täufling und die Firmbewerberinnen wurden von Pfr. Markus Lerchl auf diesen Tag vorbereitet.
In seiner Ansprache beschrieb der Weihbischof den christlichen Glauben als Antwort auf die Suche des Menschen nach dem ewigen Leben. Guballa verwies dabei auch auf die Erfahrungen der Apostel, die sehr deutlich gespürt hätten, dass Jesus Christus ihnen Gott nahe bringe und damit ihrem Leben eine neue Perspektive gebe. Der Weihbischof lud die jungen Christen ein, sich deshalb an Jesus Christus zu orientieren, so wie Seeleute sich am Morgenstern ausrichten, um ihr Schiff auf Kurs zu halten. Das sei auch der Weg zum ewigen Leben. Durch Taufe und Firmung rufe Gott die Menschen nämlich zu einem sinnerfüllten Leben - nicht nur in dieser Zeit. Guballa erklärte wörtlich: "In Taufe und Firmung erhält Ihr Leben ein besonderes Siegel, auf dem steht unter dem Namen Christi Ihr Name und darunter ,zum Leben berufen (...) in Zeit und Ewigkeit`".
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in der Mensa der Marienschule bei einem guten Frühstück zusammen mit den Familienangehörigen und Klassenkammerainnen weitergefeiert.
Namen der gefirmten Schülerinnen:
1. Christina Bamba
2. Lorella Grieco
3. Benita Marx
4. Laura Oetzel
5. Marion Wohnlich
Getauft wurde: Herr Markus Mettin
ein Gemeinschaftsprojekt
des Franziskanergymnasiums Kreuzburg/Großkrotzenburg
und der Marienschule/Offenbach
Am 15. März 2009 besuchten die Musikleistungskurse der Jahrgangsstufe 11 und 13 des Franziskanergymnasiums Kreuzburg/Großkrotzenburg (Leitung: Andreas Heindel), und der Gemeinschafts-Leistungskurs 12 der Offenbacher Gymnasien an der Marienschule/Offenbach (Leitung: Brigitte Rudin) ein Konzert im Capitol-Theater in Offenbach. Das Konzert mit dem Titel „The British Sphinx“ begann mit der Talk-Runde „Praeludium“, die die Besucher unterhaltsam in das Konzert einführen sollte.
Im Anschluss spielte die Neue Philharmonie Frankfurt mit dem Dirigenten Roland Böer die Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Darauf folgte das Euphonium-Konzert des zeitgenössischen Komponisten Rolf Rudin. Das Euphonium ist ein bei uns nicht sehr bekanntes Blechblasinstrument, das aber im englischen Sprachraum häufig gespielt wird. Die Solostimme des Konzertes übernahm der Euphoniumspieler Steven Mead aus England. Wir waren alle sehr begeistert, wie gut er sein Instrument beherrscht und mit ihm umzugehen weiß. Man konnte gut nachvollziehen, dass Steven Mead weltweit als einer der besten Spieler seines Instrumentes gilt.
In der Pause bekamen wir die Gelegenheit mit dem Komponisten, dem Solisten und dem Dirigenten ein Foto zu machen und haben uns die Chance nicht nehmen lassen kurz mit ihnen zu sprechen. Nach der Pause durften wir noch die Enigma-Variationen des englischen Komponisten Sir Edward William Elgar genießen.
Dem Konzert ging ein Informationsnachmittag am Freitag den 13.3. voraus. Wir wurden vom Komponisten Rolf Rudin nicht nur anschaulich in sein Werk eingeführt sondern auch in seine Art zu komponieren. Am Ende hatten wir die Möglichkeit einem lebenden Komponisten Fragen zustellen, die uns Bach, Mozart oder Haydn heute nicht mehr beantworten könnten. Das Konzert und die Vorbereitung waren wirklich bereichernde Erlebnisse, die wir sicher in guter Erinnerung behalten werden.
Rebecca Schmitt, LK Musik 11, Franziskanergymnasium Kreuzburg, Großkrotzenburg
Tag des christlichen Zeugnisses an der Marienschule
Dass an einer Schule Zeugnisse verteilt werden, ist nichts Ungewöhnliches. Zeugnisse anderer Art gab es allerdings am Freitag, 13. Februar 09, an der Marienschule. Rund 25 Gäste aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen waren der Einladung der Schulpastoral zum Tag des christlichen Zeugnisses gefolgt, um den Schülerinnen der Oberstufe und der Berufsfachschule von ihrem Glauben zu erzählen und davon, wie er ihr Leben prägt. Eingeladen waren katholische und evangelische Christinnen und Christen, die in ganz unterschiedlicher Weise ihr Christsein leben, z.B. als Ordensleute, Priester, Pastoralreferentin, Pröpstin bzw. Pfarrerin, in der sozialen Arbeit mit Obdachlosen, der Hospizbewegung oder auch in Politik und Wirtschaft. In insgesamt drei Gesprächsrunden hatten die Schülerinnen Gelegenheit, jeweils einen Gast näher kennen zu lernen und sich intensiv mit ihm über Lebens- und Glaubensfragen auszutauschen.
Der Zeugnistag begann mit der Eucharistiefeier, die von Pfr. Christian Enke, dem Gehörlosenseelsorger des Bistums Limburg, sowie von Schulpfarrer Markus Lerchl gehalten wurde. Diakon Clemens Blattert SJ erzählte in seiner Predigt aus der eigenen Schulzeit. Es sei ihm in Geschichte schwer gefallen, sich die einzelnen Daten, Namen und Ereignisse der NS-Zeit zu merken. Erst durch die spannenden persönlichen Berichte seiner Oma über ihre Kriegserlebnisse habe er sich ein angemessenes Bild der Zeit zwischen 1933 und 1945 machen können. Seine Oma habe nämlich aus ihrem Leben erzählt und nicht einfach ein langweiliges Referat gehalten. Und ab da habe das dann auch mit dem Lernen besser geklappt. Blattert übertrug diese persönliche Erfahrung auf die Verkündigung des Glaubens. Dieser werde weitergegeben, indem Menschen von ihren Erfahrungen mit Jesus erzählten. Das sei auch heute noch ansteckend: „Menschen, die brennen, lassen einen nicht kalt!“, so Blattert wörtlich.
Feuer fingen die Teilnehmerinnen auch beim Abschlusskonzert der Gruppe „Sternenstaub“ (Pfr. Ralf Grombacher/Wolfgang Prieß), die nachdenkliche Texte und Lieder zu Lebens- und Glaubensfragen darboten.
Markus Lerchl, Pfr.

Kleingruppengespräch mit Dieter Mackrodt, Vorstandsvorsitzender einer Bank und Diakon
Die Schülerinnen Maike Kaufhold und Michelle Hudson aus der sechsten Klasse der Marienschule Offenbach gewinnen beim Regionalwettbewerb Hessen Rhein-Main-Süd im Themenbereich Chemie den 1. Platz. Sie setzten sich in ihrer Altersklasse (Schüler experimentieren) gegen andere Forschergruppen durch. Die Jungforscherinnen konnten die fachkundige Jury mit ihrem Beitrag: „Flecken ! Was tun ? --- Alternative, preisgünstige, umweltfreundliche Fleckentfernung“; überzeugen. Die beiden Marienschülerinnen hatten zuvor in aufwendigen Versuchsreihen drei verschiedene Fleckentfernungsmittel für verschiedene Fleckenarten erprobt und optimiert. Besonders wurde von der Jury die Idee und die systematische Untersuchung lobend erwähnt. Versüßt wurde das hervorragende Ergebnis mit einem Preisgeld von 75 Euro.
Der Regionalwettbewerb fand am 13.02.2009 in einem Gebäude der Fraport AG auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens statt. Nach der Befragung durch die Jury durften die Forscherinnen an einer Rundfahrt über den Flughafen teilnehmen. In dieser Zeit fällten die Juroren ihre Entscheidungen. Mit bangem Hoffen der Teilnehmerinnen wurden in einer durch einen Experimentalvortrag aufgelockerten Feierstunde die Preise vergeben. Das besonders erfreuliche Ergebnis aus Sicht der Marienschule wurde neben dem Engagement der Schülerinnen auch durch den Einsatz von Frau Klüsche-Hudson ermöglicht.
Unser Bild zeigt die stolzen Preisträgerinnen mit ihrer Betreuerin Frau Klüsche-Hudson, Maike Kaufhold, Michelle Hudson und dem Chemielehrer Herrn Dr. Zenser nach der Preisverleihung (v.l.n.r.).
Dr. Zenser
Am Freitag, 24.10.2008 erlebten die Schülerinnen der 6. Klassen in der Turnhalle eine Autorenlesung mit der Schriftstellerin Gabriele Beyerlein.
Gespannt lauschten die Mädchen der Autorin, die teilweise erzählend und teilweise lesend über ihr Buch „Die Höhle der weißen Wölfin“ und ihr Leben als Schriftstellerin berichtete. Aus ihrem Interesse für Frühgeschichte heraus hat sie zahlreiche historische und prähistorische Erzählungen für Kinder und Jugendliche geschrieben und so spielt ihr vorgestelltes Jugendbuch in der Steinzeit. Es erzählt die Geschichte des Erwachsenwerdens des Mädchens Tamoa, ein Mädchen aus dem Stamm der weißen Wölfin.
Die Schülerinnen wurden während der Lesung immer wieder durch Fragen z. B. zur Steinzeit mit in die Geschichte des Mädchens Tamoa einbezogen und so gelang es Frau Beyerlein, eine Atmosphäre herzustellen, die für die Zuhörerinnen sehr spannend war. In der Pause hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, dieses oder andere zur Auswahl mitgebrachte Bücher zu kaufen. Sofort vergriffen waren auch die Autogrammkarten der Autorin. Da die Anzahl der mitgebrachten Bücher bei weitem nicht reichte, wurde eine Bestellliste erstellt, so dass eine Nachlieferung in den nächsten Tagen erfolgen muss. Diesen Ansturm hatte Frau Beyerlein nicht erwartet, zeigt aber, wie erfolgreich sie die Schülerinnen mit ihrer Lesung begeisterte.
Vielen Dank dem Förderverein der Marienschule, der diese Veranstaltung ermöglicht und finanziell unterstützt hat.


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Solidaritätslauf erzielte stolze 9656,87 Euro

Am 25. August 2008 fand an unserer Schule ein Solidaritätslauf zugunsten der ökumenischen Hospizbewegung sowie des Hospizes „Fanny de la Roche“ statt. Etwa 100 Schülerinnen nahmen an dem Lauf teil. Viele von ihnen ließen es sich nicht nehmen, die Höchstrundenzahl von 30 Runden, was in etwa 6 km entspricht, zu laufen. Großzügig von Sponsoren und Sponsorinnen bedacht, konnten sie so die großartige Summe von 9656,87 € zusammentragen. Zwei Schülerinnen allein spendeten durch ihre Teilnahme am Lauf über 500 €.
Am 22. September 2008 überreichte den beiden Vertreterinnen Frau Trüby, für die ökumenische Hospizbewegung, und Sr. Edelburga, für das Hospiz „Fanny de la Roche“, die Schulleiterin, Frau Trocholepczy, jeweils 4850 € im Kreis der Läuferinnen. Voll des Lobes dankten Frau Trocholepczy, Fr. Trüby und Sr. Edelburga den Schülerinnen für ihren Einsatz und das tolle Engagement zugunsten der Hospizbewegung. Der Solidaritätslauf wurde von der Schulpastoral unter der Leitung von Frau Klöß und Frau Ziegler organisiert und durchgeführt.
A. Ziegler, Schulseelsorgerin





Über Chancen und Risiken der Neuen Medien sprachen bei einem Elterninformationsabend am Mittwoch, dem 24.9.08, an der Marienschule, Herr Michael Schmitter, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Offenbach, die Medienpädagogin Frau Barbara Weidler und der Jugendpsychologe Herr S. Baier.
150 Eltern nutzten die von den Freunden und Förderern der Marienschule organisierte Gelegenheit, um pädagogisch und rechtlich Wissenswertes wie das Verhalten in Chat-Rooms, Schüler-VZ, illegale Downloads und Bilder und Filme im Netz zu erfahren und zu diskutieren.
„Die Investition in die Jugend ist die beste Investition, die man leisten kann.“
Mit diesen Worten übergab Herr Ludwig Dillmann von der PSD – Bank Hessen – Thüringen Schulpfarrer Markus Lerchl und Schulleiterin Frau Marie – Luise Trocholepczy von der Marienschule einen Scheck über 2000,- € für die Jugendarbeit im Rahmen der Schulpastoral.
Zur Tradition der PSD – Bank gehöre das soziale und gesellschaftliche Engagement, so Ludwig Dillmann. Die ganzheitliche Entwicklung der Jugendlichen solle dabei eine wesentliche Rolle spielen.
„Endlich einmal eine Veranstaltung, bei der auf ganz konkrete Fragen eingegangen werden konnte“, so der Tenor unter den ca. 50 Schülerinnen, die am Freitag, dem 12.9.08, an der Marienschule am Berufsinformationsabend teilnahmen. Fachbereichsleiterin Dr. Beate Lückert und Frau Prof. Friedel Beitz vom Förderverein organisierten sog. Tandems, Teams aus einer ehemaligen Schülerin, die sich in Studium oder Ausbildung befindet, und einer Ehemaligen, die bereits in der entsprechenden Richtung voll im Berufsleben steht. So konnten die Schülerinnen der Oberstufe sich konkret und praxisnah informieren. Mit den Jahren soll ein immer größer werdendes Netzwerk entstehen, um eine umfassende Beratung anbieten zu können.
Alle vorangegangenen Ereignisse des Jahres 2008 sind im Archiv Schuljahr 2007/2008 zu finden.