Ereignisse im Schuljahr 2005/2006

 

11. Juli 2006 Theateraufführung Darstellendes Spiel Klassenstufe 10

Zcause itZs a bittersweet symphony this life...

„Wanna meet Karl, der Treudoofe? Wanna meet Johann, der Weiberheld?“

              alleseitlich

Mit diesen auf Sternen geschriebenen Fragen, die letzte Woche überall in der Marienschule zu finden waren, verwunderte der DS-Kurs der Jahrgangsstufe 10 viele Schülerinnen und auch Lehrer unserer Schule. Die Frage, was es damit auf sich hat, wurde ein paar Tage später geklärt, denn nun wurde ganz offiziell mit Plakaten für das neue Stück des Kurses geworben: Bittersweet Symphony.

Doch wir wussten noch immer nicht, worum es wirklich geht. Also beschlossen wir, uns das Stück anzusehen, und am Dienstagabend war es endlich so weit. In der Turnhalle der Marienschule in Offenbach ging um 19:30 Uhr nach einer kurzen Ansprache der Schulleiterin Frau Trocholepczy der Vorhang auf: Es war die Premiere des Stücks Bittersweet Symphony. Aufgeführt wurde es von dem Darstellenden Spiel Kurs der Jahrgangsstufe 10 unter Leitung von Frau Wolfram. Das Stück ist an Kleists „Die Familie Schroffenstein“ angelehnt.

                alleseit

Es geht darum, dass sich zwei adelige Familien, auf der einen Seite das Haus Rossitz, auf der anderen das Haus Warwand, die beide aus dem Geschlecht Schroffenstein stammen, einander feindlich gegenüberstehen, da ein Erbvertrag festlegt, dass der ganze Besitz dem überlebenden Haus zufallen soll. Da die beiden jeweils jüngsten Söhne der Familien auf mysteriöse Weise ums Leben kamen, verdächtigen sie sich gegenseitig und schwören Rache. Bei den ganzen Racheschwüren bemerken sie jedoch nicht, dass sich Ottokar von Schroffenstein aus dem Hause Rossitz und Agnes von Schroffenstein aus dem Hause Warwand ineinander verlieben. Da die Eltern kein Verständnis für die Liebe zwischen Agnes und Ottokar haben, wenden die beiden sich von ihren Familien ab und beschließen zu heiraten. Während der Hochzeit platzt Jeronimus von Schroffenstein aus dem Hause Wyk herein. Er hetzte die beiden Familien gegeneinander auf, indem er Gerüchte über die Todesursache der Söhne verbreitete. Eigentlich sollte er Agnes heiraten, doch diese entschied sich für Ottokar. Gerade als Ottokar Agnes den Ring angesteckt hat, richtet Jeronimus seine Waffe auf Agnes und drückt mit den Worten: „Wenn ich Agnes nicht haben kann, dann soll sie keiner haben!“ ab. In diesem Moment wirft sich Ottokar vor Agnes und wird von der Kugel getroffen. Nach diesem Schuss bewegen sich die Darstellerinnen nur noch in Zeitlupe und dazu wird das Lied „Bittersweet Symphony“ von The Verve gespielt. 

Das Stück besteht aus vielen, oben nicht genannten, aber trotzdem wichtigen Charakteren, wie zum Beispiel der Reporterin Susi Schreiber oder Sylvia, der Verwirrten. Erwähnenswert ist auch, dass der DS Kurs nur geringe Teile des kleistschen Textes übernommen hat und dafür viele Dialoge improvisiert und in die heutige Sprache übertragen hat. Überhaupt ist das Stück sehr zeitgemäß angelegt, was sich unter anderem im Bühnenbild, das sehr schlicht gehalten ist, und in der Garderobe der Darstellerinnen widerspiegelt. Anstatt prachtvoller Roben und Gewänder tragen sie eher alltägliche, moderne Kleidung.

                          Spiel

Ein herzliches Dankeschön des Kurses ging natürlich an Frau Wolfram. Sie habe es geschafft, dass 21 Mädels, die eigentlich alle ihr eigenes Ding machen wollten, sich doch auf eine Version einigen konnten, mit der alle zufrieden seien.

Auch sie lobte den Kurs, der viel Arbeit und Mühe in das Projekt „Schroffenstein“ gesteckt habe.

                                        Inteview

Die Darstellerinnen erhielten jede Menge Applaus und während des Hinausgehens aus der Turnhalle in Richtung Forum, wo es Getränke zu kaufen gab, hörten wir leise und auch lautere Unterhaltungen über das Stück „... die haben wirklich gut gespielt...“, „... hat Spaß gemacht...“, „... war ein tolles Stück...“. Und auf die Frage, wie wir es fanden, können wir nur sagen: Echt klasse!!

Josefa Nölke, Bente Wolpert

 

 

Bundesjugendspiele 2006

Am Montag, den 10. Juli und Dienstag, den 11. Juli 2006 fanden an der Marienschule Offenbach die Bundesjugendspiele statt.

Am Montag, um kurz vor 8.00 Uhr, fanden sich die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 8, die an den Spielen teilnahmen, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und Begleiterinnen aus der Oberstufe auf dem Sportplatz ein.

Trotz der Hitze versuchten alle Schülerinnen ihr Bestes zu geben und bemühten sich, den Anweisungen der LehrerInnen zu folgen. Insgesamt war die Stimmung unter den Klassen und Lehrern sehr harmonisch und es lässt sich eine positive Bilanz aus den Bundesjugendspielen des Jahres 2006 ziehen. Auch die Zahl der Verletzten hielt sich in Grenzen und es ging jede Schülerin mit einer Urkunde nach Haus.

Rebecca Kahl

 

Förderstufenfest 2006

Förderstufenfest 2006

„Flagge zeigen“ - unter diesem Motto stand das diesjährige Förderstufenfest, das am Samstag, dem 8.7.2006 auf dem Schulhof im Altbau gefeiert wurde.

Dass dieses Thema dank der Begeisterungswelle, die durch die Fußballweltmeisterschaft ausgelöst wurde, hochaktuell war, wurde auch im gemeinsamen Gottesdienst deutlich, den der Schulpfarrer Dr. Nawar zu Beginn des Festes zelebrierte. Musikalische Unterstützung boten Mitglieder des Ensembles „Musik und Klang“ St. Matthias aus Nieder Roden, die unter Leitung von Frau Franz mit der Klasse 6 F1 und Herrn Scheutzow den Gottesdienst mitgestalteten. Die Fürbitten, bei denen es ebenfalls um das „Flagge zeigen“ in den verschiedensten Lebensbereichen ging, trugen Schülerinnen der einzelnen Klasse vor.

Mit einem bunten Programm trugen die Schülerinnen zum Gelingen des Festes bei. Musikalisch begrüßt wurden die Gäste durch die Bläser der Klasse 5 F2, die unter Leitung von Frau Schönborn ihr Können präsentierten. Weiter ging es mit lustigen Sketchen der Klasse 5 F2, betreut von Herrn Kopp und dem Pinocchio-Tanz der Klasse 5 F1 unter Leitung von Frau Kayser. Das Märchen „Die zertanzten Schuhe“ - frei nach den Brüdern Grimm - führte die Klasse 6 F1 vor. Getextet und einstudiert wurde es von Pfr. Dr. Nawar, dem Deutschlehrer der Klasse 6F1 und dem Klassenlehrer Herrn Berninger. Die Klasse 6 F2 unter Leitung von Frau Pfeifer unterhielt die großen und kleinen Gäste mit lustigen Spielen, die für sehr viel Spaß und Unterhaltung sorgten. Der guten Stimmung konnte auch ein kurzer Regenschauer nichts anhaben, der sich zum Glück schnell wieder verzog.

Für das leibliche Wohl hatten im Vorfeld die Elternbeiräte und Klassenlehrer der Förderstufenklassen gesorgt, zahlreiche Eltern trugen durch ihre Mithilfe beim Auf- und Abbau und durch Bereitstellen von Salaten, Kuchen, Brötchen usw. zum guten Gelingen des Festes bei. Dafür allen Eltern noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Der Reinerlös des Festes soll zur Anschaffung von pädagogischen Spielen und Materialien für die Förderstufe genutzt werden.

L. Berninger

 

Bericht über eine Kurzstudienfahrt nach Verdun

Am 22.06.2006 stiegen wir nach der 6. Stunde erwartungsvoll in den Bus, der unsere Klasse in das historische Städtchen Verdun fahren wollte. In Verdun fand 1916 im 1. Weltkrieg eine der schlimmsten Schlachten zwischen Deutschland und Frankreich mit über 500000 Gefallenen statt. Wir fuhren ungefähr vier Stunden und, um uns die Zeit zu vertreiben, fingen wir an zu singen und Wortspiele zu spielen. Nach der Ankunft in Verdun belegten wir erst einmal unsere Zimmer im Hotel und fuhren anschließend in die Innenstadt, um eine Kleinigkeit zu essen und die Stadt etwas zu besichtigen. Den Abend verbrachten die meisten mit Freundinnen im Zimmer.

                   10b

Nach dem etwas spärlichen Frühstück fuhren wir am nächsten Morgen zunächst in das „Mémorial de Verdun", ein Museum, das mitten auf dem ehemaligen Schlachtfeld steht. Dort waren viele interessante alte Waffen und Militäruniformen ausgestellt und man hat versucht, das Schlachtfeld mit seinen Schützengraben nachzubauen. Anschließend besichtigen wir das „Ossuaire de Douaumont", ein Beinhaus, in dem die sterblichen Überreste von 130000 unbekannten Soldaten bestattet wurden. Vor diesem befindet sich ein Soldatenfriedhof, dessen Größe viele von uns traurig stimmte. Gegen 11 Uhr fand die Führung in einem Fort Verduns statt  (Fort Vaux ).

                                    Ossuaire

Dort wurden wir durch die unterirdischen Gänge geführt und unsere Führerin erzählte uns, unter welchen Umständen die Soldaten hier ausharren mussten: Oft hatten sie ganz wenig Wasser zur Verfügung und ihnen war es nicht möglich zu duschen. Drei Stunden später fanden wir uns in der Zitadelle wieder. Keiner wusste genau, was uns dort erwarten würde. Wir mussten zu sechst in kleine Waggons steigen, die anschließend nacheinander durch eine dunkle Tür verschwanden. Der Waggon fuhr uns wieder durch unterirdische Gänge. Filme wurden gezeigt und die Kriegszeit wurde uns durch nachgestellte Menschen, Räumen und Situationen näher gebracht. Nach  dieser interessanten Fahrt traten wir bald unsere Heimreise an. Wir kamen glücklicherweise in keinen Stau und waren bereits um 20 Uhr wieder an der Schule.

Der Kurztrip hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und abschließend ist zu sagen, dass Verdun auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

                               Verdun

                                                                                Vicky Giannou und Ana-Maria Climescu (Klasse 10b)

 

 

Der Triathlon

Heute, am Mittwoch, den 21. Juni 2006, waren wir beim Triathlon. Um 8.00 Uhr standen wir vor dem Waldschwimmbad Rosenhöhe. Wir waren mit dem Fahrrad dorthin gefahren. Dort warteten wir und derweil machte Frau Riedel noch ein paar Fotos. Wir waren alle sehr aufgeregt. Als wir endlich hinein konnten, mussten wir unsere Fahrräder anschließen und uns umziehen. Danach brachten wir unsere Fahrräder in die Wechselzone und wärmten uns auf. Es dauerte nicht lange, da waren wir am Start. Unser Herz pochte wie verrückt. Der Startpfiff ertönte und die erste von uns sprang ins Wasser: Es war Maren. Ein paar Sekunden später sprang Lisa-Maria ins Wasser. Nacheinander sprangen auch die anderen. Nach dem Schwimmen liefen wir in die Wechselzone, trockneten uns ab, streiften uns eine Hose über, zogen unsere Schuhe an und los! Nach der Fahrradrunde schmissen wir unsere Fahrräder in die Wechselzone und rannten 150 Meter. Die Rennstrecke kam uns endlos vor. Mit letzter Kraft liefen wir ins Ziel. Dort bekamen wir ein Ironkids-T-Shirt, Aufkleber und einen Nicki-Schlüsselanhänger. Stolz liefen wir zu Frau Riedel und präsentierten ihr unsere Trophäen. Wir spielten noch ein wenig und fuhren bald nach Hause.

Maren Baier, Annika Hering (Klasse 5c)

 

Das Sommerkonzert am 07. Juni 2006

Große Bandbreite an Musikklängen

Welchen hohen Stellenwert die Musik an der Marienschule hat, zeigte das diesjährige Sommerkonzert der Marienschule am letzten Mittwoch. Es bot mit seinen neun verschiedenen Musikgruppen (vier Chöre, drei Orchester, eine Perkussionsgruppe und ein Gitarrenensemble) eine große musikalische Bandbreite. So erklagen in unterschiedlichen Besetzungen Werke zum Mozart-Jahr, verschiedene Werke aus der Unterhaltung- und Popmusik sowie Musical-Melodien.

Blaeser1

Sonor spielten sich die Blechbläser unterstützt von der Perkussionsgruppe (beides unter der Leitung von Brigitte Rudin) mit ihrer" kleinen Popmusik" nach Mozart in die Herzen der Zuhörer. Der "Ungarische Tanz" von Brahms steigerte in voller Bläserbesetzung, unterstützt durch Schlagwerk und Pauke den Bläserklang nochmals zu einem gewaltigen Hörerlebnis.

Blaeser

Einer rhythmischen bzw. melodischen Herausforderung stellten sich die Schülerinnen des Chors der Klassenstufe 5/6 in ihrem "Calypso" von J.Fischer bzw. ihrer Menschlichen Froschballade „Quix und Quax“ von Günther Kretschmar.

Einen technisch interessanten Höhepunkt bildete der Ragtime von C.Bryant in Scott Joplin Manier mit seinen rhythmisch chromatischen pizzicato-Einlagen, dargeboten vom Streichorchester unter der Leitung von Astrid Schönborn.

Viel Freude war auch zu spüren bei der Aufführung von drei Stücken des Chors der Freunde der Marienschule unter der Leitung von Ekkehard Scheutzow, die von Ulrike Oestermann am Klavier begleitet wurden.

Chor

Mit präziser Genauigkeit und in teilweise gesteigerten Tempi interpretierten die Sängerinnen des Kammerchors, bestehend aus ehemaligen Schülerinnen der Marienschule zwei Kanons von Mozart bzw. eine Bearbeitung aus der Ouverture der "Zauberflöte".

Eine klangliche Abwechslung bot die Perkussion-AG mit ihren irischen Melodien „Tim Finnegan’s Wake“ und „Piping Tim of Galway“, die mit verschiedenen Mallet-Instrumenten und Triangel an die Klänge von Kirchglockenspielen erinnerte.

Den Schlusshöhepunkt bildeten die Beiträge des Chores der Klassenstufen 7bis12 bzw. die Musikkurse der Klasse 11 (Leitung: Cornelia Zorbach-Biermann) die unter anderem Stücke aus dem Musicalfilm "Sister Act" mit beeindruckenden Solo-Gesangseinlagen zum Besten gaben.  So wurde das dynamisch-flotte Stück „Shout“ vor den schon ganz aus dem Häuschen geratenden Zuhören als Zugabe wiederholt.

Chorschülerinnen

Nach so viel Freude am gemeinsamen Musizieren der Schülerinnen aller Jahrgangsstufen und eines gemeinsam erfolgreich gestalteten Konzerts wiederholte Direktorin Marie-Luise Trocholepczy zu recht den Leitsatz des Gospels „Heaven is a Wonderful Place“ in abgewandelter Form: „Marienschule is a wonderful place“.

Stefanie Adrian-Fiedler, Fotos: Hr. Kopp    Offenbach, den 12.06.2006

 

 

Frühlingsball der Marienschule

Am Samstag, dem 06. Mai 2006, war die Martinseehalle in Heusenstamm kaum wieder zu erkennen, denn dort fand der diesjährige Ball der Marienschule statt. Um das Event zu ermöglichen und den Gästen einen fröhlichen Abend zu bereiten, hatten viele eifrige Helfer, bestehend aus der Kunst-AG und einigen Eltern, schon im vornherein den Saal in ein buntes Blumenmeer verwandelt. Über der Tanzfläche hingen zahlreiche Rosen von der Decke, und der ganze Raum vermittelte eine harmonische Atmosphäre. Ungefähr 400 Gäste entschlossen sich an diesem Abend dazu, mit den Lehrer/innen und Schülerinnen den Frühling tanzend, essend und trinkend zu begrüßen.

Eröffnet wurde das Fest mit der Darstellung „Erwachen des Frühlings“. Die Schülerinnen der AG von Frau Klöß und Frau Klentzky führten eine Choreographie auf, die den Wandel vom Winter zum Frühling tänzerisch verdeutlichte. Liebevoll hatte die Kunst-AG unter Leitung von Frau Finger die Kostüme hierfür gestaltet. Aber nicht nur dies fiel in den Aufgabenbereich der AG, auch für die wundervolle Dekoration des Saals und das Bühnenbild war sie verantwortlich.

Nachdem Frau Trocholepczy und Herr Kohlhaas den Eröffnungswalzer getanzt hatten, wurde nun jeder animiert, ebenfalls das Tanzbein zu schwingen. Dies wurde von dem Gloria- Reuter-Sextett mit ihrem breitgefächerten Liederrepertoire begleitet. Nach diesem tollen Anfang verlief der weitere Abend mit zahlreichen Höhepunkten. Die Ropeskipping-Gruppe Bi(e)ber-Jumpers sorgte mit ihrer außergewöhnlichen Aufführung für Abwechslung, bei der einigen schon beim Zusehen das Atmen schwer fiel. Einen weiteren Höhepunkt bildete der Rock‘n‘Roll Club „Jeunesse“, der das Publikum mit seiner Formation und den Einzel-Tänzen begeisterte.

Zum Schluss traten noch die Klassen 11 a und 11 c mit einem eigens ausgedachten Tanz auf. Die Zugabe blieb auch hier natürlich nicht aus.

Aber nicht nur diese Aufführungen sorgten für jede Menge Stimmung. Auch die Tombola, die mit attraktiven Preisen von etlichen Sponsoren bestückt worden war, weckte Spannung bei den Gästen. Zu gewinnen gab es unter anderem ein Wochenende mit einem Mercedes SLK oder Volvo, ein Wochenende im Schwarzwald, ein Candle-Light-Dinner, Gutscheine und Taschen. Das eingenommene Geld kommt dem Ausbau der Cafeteria der Marienschule zugute. An der Organisation des Schulballs waren der FFM (Freunde und Förderer der Marienschule) und die Elternbeiratsvorsitzende Frau Neubauer beteiligt. Aber auch zahlreiche ungenannte Lehrer/innen und Schülerinnen ermöglichten durch ihr freiwilliges Engagement erst das Zustandekommen eines solch abwechslungsreichen Abends.

Der Frühlingsball der Marienschule war für Groß und Klein ein facettenreicher und lustiger Abend.

Josefa Nölke, Bente Wolpert

 

 

07. April 2006

Dietrich Bonhoeffer
Eine Flamme am Brennen halten

Ein Lebensmosaik – Lesung mit Musik zu seinem 100. Geburtstag
Lesung Eva Zeidler und Markus Rückert
Violoncello: Gunilda Wörner

„Tradition bewahren, heißt nicht Asche aufheben, sondern eine Flamme am Brennen halten.“
An dieses Zitat von Jean Jaurès knüpfte der Titel der Veranstaltung zum 100. Geburtstag des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.

Die Schauspielerinnen Zeidler und Gunilda Wörner gestalteten gemeinsam mit Markus Rückert eine Lesung mit Texten von und zu Dietrich Bonhoeffer und zeichneten so Stationen seines Lebens nach – von seinem Ende bis zu seinem Beginn.

Der Schwerpunkt der Lesung lag bei dem Menschen Bonhoeffer, der aus seiner in humanistischer Tradition verwurzelten Familie Prägung und Stärkung erfuhr. Dabei setzte er sich auch mit den sozialen Unterschieden in der Gesellschaft auseinander. Durch eine menschliche und christliche Haltung versuchte er Gegensätze auszugleichen, was sich besonders auch in der Arbeit mit seiner Konfirmandengruppe im Berliner Wedding niederschlug.

Gunilda Wörner schlug mit einem Violoncello eine musikalische Brücke zwischen den einzelnen Lebensabschnitten Dietrich Bonhoeffers. In musikalischen Zitaten und Improvisationen bezog sie sich auf Bonhoeffers Biographie, die von Kindheit an auch durch Musik geprägt wurde.

 

Unterrichtsgang zur Gedenkstätte Hadamar

 

Am 17.03.06 fuhren beide BFS Klassen zur Gedenkstätte Hadamar, wo von 1940 bis 1945 „Euthanasie“ betrieben wurde, der etwa 15 000 geistig und körperlich behinderten Menschen zum Opfer fielen. „Euthanasie“, was bedeutet das eigentlich?

Nun, übersetzt man dieses Wortes, heißt es „schöner Tod“, doch das war es nicht. Hitler war der Meinung, dass alle Menschen, die körperliche oder geistige Behinderungen hatten, ausgerottet werden müssten. Alle Menschen, die unter diese Begriffe fielen, wurden in solche Anstalten gebracht, unter dem Vorwand, sie zu pflegen und zu behandeln.

Aber die Realität war anders. Täglich fuhr ein Bus, bei dem alle Fenster verhängt waren, damit keiner hinein oder hinaus schauen konnte zu der Anstalt in Hadamar. „Das Ziel Hitlers war es, dass kein Insassen wieder lebend aus dieser Anstalt heraus kommen sollte“, erzählte uns die Führerin der Gedenkstätte. Nach dieser Einleitung gingen wir den Weg, den die Opfer gehen mussten: Zuerst versammelten wir uns an einer Garage aus Holz. Wenn einer der Busse ankam, fuhr er in diese Garage. Erst als die Holztore geschlossen waren, durften die Insassen des Busses aussteigen. Sie wurden in eine Halle im Hauptgebäude geführt. In dieser Halle standen Betten, damit es den Anschein hatte, dass dies wirklich ein Krankenhaus war und kein Opfer merkte, dass es in Wirklichkeit kein Krankenhaus war, sondern wie in dem Fall eine Tötungsanstalt. Nun wurden sie in einen Raum geführt, in dem sie entkleidet wurden und Nummern bekamen. Nun wurde jeder einzeln „untersucht“. Diese Untersuchungen dienten wieder der Tarnung vor den wirklichen Absichten dieser Anstalt.  Der Arzt, der  diese „Untersuchungen“ vornahm, trug in die Krankenakten der Patienten irgendwelche Krankheiten ein, um den Angehörigen des Patienten einen Grund nennen zu können, weshalb der Patient in der Anstalt umgekommen war. Diese diente also auch der Vertuschung des Vorhabens der Anstalt. Danach wurden alle in den Keller gebracht. Man erzählte ihnen, dass sie nun, bevor sie in ihr Bett gebracht würden, erst einmal duschen gehen sollten. Bis zu 70 Personen wurden in die Gemeinschaftsdusche gebracht, welche in Wirklichkeit eine Gaskammer war. Dies fiel aber nicht auf, da an der Decke ein Duschkopf war, ein Waschbecken war an der Wand und es gab einen Abfluss im Boden. Diese waren aber nicht an Wasserleitungen angeschlossen, sondern dienten nur als Attrappen. Hierbei möchte ich noch hinzufügen, dass dieser Raum so klein war, dass wir mit 33 Leuten schon sehr wenig Platz hatten.

                      Friedhof

                          Der Kinderfriedhof von Hadamar (Foto: A. Mann)

Als alle Patienten in dieser Kammer waren, wurden schwere Eisentüren geschlossen und diese Menschen waren eingesperrt. Nun drehte ein so genannter „Tötungsarzt“ die Gasflaschen auf, die sich direkt neben der Gaskammer befanden. Die Leute in der Kammer starben langsam und qualvoll. Es dauerte 20- 30 Minuten, bis alle tot waren. Danach wurden die Leichen, von so genannten „Brennern“ in riesigen Öfen verbrannt. Die Asche wurde irgendwo auf dem Gelände verscharrt. Anschließend wurden die Krankenakten aus der Anstalt gebracht, damit niemand nachweisen konnte, wo welcher Patient „behandelt“ worden war. So starben in Hadamar tausende von unschuldigen Menschen und keiner konnte oder wollte, da er Angst vor Bestrafungen hatte, etwas dagegen unternehmen. Dies war die erste Phase der „Euthanasie“.

 Die zweite Phase verlief etwas anders. Die Menschen wurden nun nicht mehr durch Vergasungen umgebracht, da dies zuviel Aufsehen in der Bevölkerung erregte. Man ermordete sie nun durch Giftspritzen oder ließ sie qualvoll verhungern. Heute kann man auf einem Friedhof, der neben der Anstalt liegt, noch eine Gedenkstätte für die  Opfer dieser zweiten Phase besuchen. Erst bei Kriegsende 1945 wurden die Tötungen eingestellt, doch für tausende Menschen war es zu spät.

                          Gruppe

                                                                                                                                       Foto: A. Mann

Der Ausflug verschaffte uns einen genaueren Einblick in die Geschichte der Opfer. Das Gefühl in einer Gaskammer zu stehen, in welcher tausende Menschen ermordet worden waren, war sehr beklemmend. Dieser Ausflug war sehr interessant, und wir empfehlen jedem, der sich für die jüngste Geschichte interessiert, die Gedenkstätte Hadamar zu besuchen.

Tabea Holzamer und Ricarda Theiss (BFS 1)

 

 

Unterstufenparty, Fastnacht 2006

Am Freitag, dem 24.02.2006, fand die alljährliche, fastnachtliche Unterstufenparty statt. Die Märchenwelt sollte die Schülerinnen dieses Jahr bei ihren Verkleidungen inspirieren.

Zunächst wurden innerhalb der Klassen die zwei schönsten Kostüme ausgesucht.

Die Auswahl zwischen Zwergen, Hexen, Feen, gestiefelten Katern und anderen märchenhaften Verkleidungen fiel jedoch sehr schwer. Nach dieser Vorauswahl zogen die Unterstufenklassen in die Turnhalle um, wo sie bereits ein reichliches Kuchen- und Getränkebuffet erwartete. Die Leckereien mundeten allen so gut, dass das große Angebot an Kuchen, Salzgebäck und Süßigkeiten schnell geleert war.

Doch nicht nur kulinarisch war bestens für die Schülerinnen gesorgt. Die Patinnen hatten außerdem verschiedene Spiele vorbereitet, wie beispielsweise den Zeitungstanz, das Luftballon- und das Atomspiel. Darüber hinaus trugen die gut ausgewählte Musik und das Vortanzen der Patinnen auf der Bühne zur guten Laune der Schülerinnen bei.

Auch die LehrerInnen waren als Märchenwesen verkleidet.

Einen Höhepunkt der Party bildete sicherlich die Wahl des schönsten Kostüms. Hierbei kam es der Jury, die aus Frau Trocholepczy, Frau Frankenberger und den Patinnen bestand, nicht ausschließlich auf die Originalität der Verkleidung an, sondern auch darauf, ob es selbst gebastelt war.

Obwohl die Entscheidung wiederum sehr schwer fiel, einigte sich die Jury schließlich darauf, den ersten Platz an Nathalie Laucht aus der Klasse 6a zu vergeben, die sich gekonnt als „Tischlein, deck dich!“ verkleidet hatte. Ann-Kathrin Maleus, ebenfalls aus der Klasse 6a, belegte als „Froschkönig“ den zweiten und Annelie Schwarz aus der 6c als „Knusperhäuschen“ den dritten Platz.

Leider ging die Zeit mit Spielen, Tanz und Musik viel zu schnell vorbei, aber viele Schülerinnen hatten dann am verlängerten Wochenende noch reichlich Gelegenheit, in ihren märchenhaften Kostümen weiterhin Fastnacht zu feiern.

Besonderer Dank gilt dem Organisationsteam, bestehend aus Frau Wendel, Frau Frankenberger und den Patinnen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen.

 

 

Der Tag des christlichen Zeugnisses

Einen interessanten Einblick in das Glaubensleben anderer Menschen gab der „Tag des christlichen Zeugnisses“ am 8. März 2006, an dem die gesamte Oberstufe der Marienschule teilnahm. An diesem Tag wurden von unseren  Religionslehrern zahlreiche Gäste zum Thema „Christsein“ eingeladen. Darunter waren u.a. Priester, Ordensleute, Gemeindereferenten und Krankenpfleger, die sich mit Gruppen von ca. 20 Schülerinnen über ihren Glauben unterhielten. Schon in den vergangenen Tagen waren wir dazu aufgefordert, uns in aushängende  Listen für die drei entsprechenden Gesprächsrunden einzutragen.

Dieser einmal etwas andere Tag begann um 8.00 Uhr mit einem von Pfarrer Nawar geleiteten Gottesdienst in der Kapelle, der als Einstimmung auf die darauffolgenden Gesprächseinheiten dienen sollte und gegen 8.45 Uhr endete. Anschließend versammelte sich die Oberstufe im Neubau, um sich in die Gesprächsgruppen zu verteilen. Die Gäste standen Rede und Antwort und ließen uns einen Blick in ihr Leben als Christ werfen. „Ganz normale Christen“ schilderten den Stellenwert ihres Glaubens im Alltag, wohingegen die Ordensleute von ihrer Berufung, ihrem Leben und Aufgaben im Kloster berichteten. Andere wie beispielsweise Krankenpfleger und Sozialarbeiter erzählten von dem Zusammenspiel ihres Glaubens mit ihrem Beruf. Nach den ersten beiden Vorträgen, die durch lebendige Diskussionen ergänzt wurden, hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, sich an einem üppigen Kuchenbuffet mit Getränken zu stärken. Danach ging es in die letzte Runde, die meist entspannter angetreten wurde und somit gesprächiger verlief. Nach getaner „Arbeit“ wurde erneut das Buffet gestürmt und sich über das eben Erfahrene ausgetauscht. Zur Abrundung dieses besonderen Tages lud Pfarrer Enke erneut in die Kapelle, wo ein abschließender geistlicher Impuls stattfand. Auch unsere Schulband unter der Leitung von Herrn Gieles trug so ihren Teil zum guten Gelingen dieses Tages bei.

Obwohl viele Schülerinnen diesem Tag aufgrund von Unsicherheit und Skepsis eher kritisch entgegensahen, wurden wir eines Besseren belehrt. Durch den „Zeugnistag“ konnten Unterhaltungen geführt werden, die vorher nie zu Stande gekommen wären. Besonders interessant war die starke Überzeugung der Gäste, die sie beeindruckend, enthusiastisch und selbstsicher zum Ausdruck brachten. Außerdem konnte der Wissensstand über das Klosterleben erweitert werden, da viele Ordensleute sehr ausführlich über ihren Orden, ihre Tätigkeiten und ihren Weg zu Gott berichteten. Glücklicherweise kommt ein solches Treffen regelmäßig alle drei Jahre zustande, sodass jede Schülerin der Oberstufe mindestens einmal die Chance hat, an einer solchen Diskussion teilzunehmen. So gesehen ist dieser Tag empfehlenswert und es kann sich schon wieder auf den nächsten gefreut werden!

                 Melanie Böff und Lisa Oppermann 11b

 

 

 

1. Preis bei "Jugend forscht"

Stefanie Mühlsteph weiß viel über Eigenschaften von Magneten

Die Marienschülerin Stefanie Mühlsteph (18) hat einiges zu feiern: Immerhin hat sie am 10. Februar den 1. Preis beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht Hessen Mitte" in der Disziplin Physik gewonnen. Die Zwölftklässlerin überzeugte die Jury mit ihren Ausführungen zum Thema "Diamagnetismus - ein Magnet in der Schwebe". Die Schülerin erforschte die Eigenschaften von Diamagneten - das sind Substanzen, die aus einem Magnetfeld heraus wandern. Die Ergebnisse lassen sich praktisch nutzbar machen, zum Beispiel für neuartige Magnetschwebebahnen. Dabei machte sich die 18-Jährige den Magnetismus und die Erdanziehungskraft zunutze, um einen Magneten zum Schweben zu bringen. Ein Artikel in einem Wissenschaftsmagazin brachte Stefanle Mühlsteph "auf die zündende Idee". Physiklehrer Gerhard Glas hatte seine Schülerin bei "Jugend forscht" angemeldet.
An ihrem großen Tag führte Stefanie Mühlsteph der Kommission von "Jugend forscht" ihre Forschungsergebnisse vor und musste viele Fragen beantworten. Dabei schlug sie sich so gut, dass sie wenig später die Kunde vom Sieg erhielt. Dafür gab es eine Urkunde und 75 Euro Preisgeld als Anerkennung ihrer Leistung. Zum Landeswettbewerb tritt die junge Frau am 23. und 24. März an. Physikerin will sie allerdings nicht werden: "Ich möchte Jura studieren. Physik ist mein großes Hobby."
(Offenbach-Post, 16.02.2006)

 

"Das hätten wir bei unserem Abitur nicht so hinbekommen"

Viel Lob für Schüler beim erstmals ausgeschriebenen Lions-Preis
"Jugend für Offenbach"

Der Förderverein des Lions-Club Offenbach vergab erstmals den 2004 gestifteten Förderpreis "Jugend für Offenbach" an fünf Offenbacher Schulen. Mit dem Thema "Direktwahl des Offenbacher Oberbürgermeisters 2005 - Grundlagen, Vorbereitung, Meinungsumfrage und Wahlanalyse" hatten sich Teams von Albert-Schweitzer-Schule (ASS), Leibnizschule, Rudolf-Koch-Schule, Theodor-Heuss-Schule und Marienschule befasst. Neben der schriftlichen Dokumentation präsentierten die Schüler in der Aula der ASS persönlich das Ergebnis ihrer Arbeit. "Das hätten wir bei unserem Abitur nicht so hinbekommen", bekannte Dr. Thomas Lanio vom Förderverein des Lions-Club Offenbach. Mit mobilen Computern und spezieller Software visualisierten die Teams mit Bildern, Diagrammen, Grafiken und Videofilmen auf einer großformatigen Leinwand den Inhalt ihrer Vorträge. Die Pennäler porträtierten in Wort und Bild die drei Kandidaten von SPD, CDU und PDS und zeigten Ausschnitte aus den mit ihnen geführten Interviews. Sie führten Podiumsdiskussionen, analysierten Fragebögen und Wahlausgang. In Debatten stellten sie programmatische Aussagen der Politiker den konkreten Antworten von Bürgern und Jugendlichen gegenüber. Ob Sieger oder nicht. Womit jeder einzelne Schüler punkten kann: Sie haben sich motiviert einer Aufgabe gestellt, ein Ziel gesetzt und es weitgehend selbstständig mit vielen kreativen Ideen erreicht. Ihr während der Arbeit Thema "OB-Wahl" angeeignetes Wissen in einer anspruchsvollen Präsentation vorzutragen, war für viele Schüler Neuland. Indem sie es dennoch wagemutig betreten haben, verschafften sie sich guten Vorteil auf dem engen Stellenmarkt. Denn die Kunst und Methode der Präsentätion gehört inzwischen oft zum obligatorischen Teil einer Bewerbung.


Informatives digitales Feature: Die Marienschülerinnen

Das personell kleinste Team im Wettbewerb (von anfänglich 20 Interessierten hielt nur das Frauen-Quartett mit Pia Müller, Kathrin Herschel, Jessica Meyer und Charlotte Mehler konstant die Arbeit durch) begleitete ihre mündlichen Beiträge mit einem professionell klar strukturierten und informativen digitalen Feature.
Als wiederkehrendes grafisches Erkennungsmerkmal ihrer als Internet-Homepage funktionierenden Leinwand-Präsentation nutzten sie zwei Gebäudegrafiken, die an das Offenhacher Rathaus und den City-Tower erinnerten. Als einziges Team unternahmen die Marienschülerinnen einen Ausflug in die Geschichte. Sie schlugen einen Bogen vom Verfechter und Begründer der kommunalen Selbstverwaltung, Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein, bis zum heute noch geltenden Recht der Gemeinden, ihre Aufgaben selbst wahrzunehmen.

(Offenbach-Post, 15.02.2006)

Offenbach-Post, 31.01.2006

Konstantes Lernniveau mit Pflichtförderkursen

Schwerpunkt Musik: Marienschule der Ursulinen

MARIE LUISE TROCHOLEPCZY wurde 1954 im nord-badischen Rheinhausen geboren. 1973 begann sie in Freiburg ein Studium der Fächer Deutsch und Theologie. Von 1984 bis 1990 war sie Lehrerin in Stollberg, von 1991 bis 2003 am Theodor-Heuss-Gymnasium in Freiburg. Die Marienschule leitet sie seit 2003. Seit 1978 ist sie verheiratet und hat einen 15-jährigen Sohn. Ihr pädagogisches Ziel: "Stärke erwächst aus Wissen und Bildung - davor aber aus der Zuwendung zu den Schülerinnen".

Foto: Georg (Offenbach-Post)

Die Marienschule der Ursulinen ist eine katholische Mädchenschule mit derzeit 1035 Schülerinnen und richtet sich an Mädchen, die nach religiöser Orientierung suchen. Sie ist jedoch auch für Mädchen anderer christlicher Glaubensrichtungen offen.
Ein Schwerpunkt ist die musikalische Prägung. "Musikalisch interessierte Mädchen haben die Möglichkeit, jeweils ein Instrument, das die Schule zur Verfügung stellt, intensiv zu lernen", sagt Rektorin Marie Luise Trocholepczy. Des weiteren werden Akzente im naturwissenschaftlichen Bereich gesetzt. Neben dem gymnasialen Schulzweig bietet die Marienschule auch die Förderstufe sowie eine Real- und Berufsfachschule an. Um das Lernniveau konstant zu halten, werden in den Eingangsklassen Pflichtförderkurse in Deutsch, Englisch und Mathematik angeboten. Begabte Schülerinnen sollen hier mehr gefordert, die anderen mehr gefördert werden.
Die erste Fremdsprache ab Klasse 5 ist in jedem Fall Englisch, ab der sechsten Klasse können die Schülerinnen zwischen Französisch und Latein wählen. In der achten Klasse kommt dann auf Wahlpflichtbasis eine weitere Sprache, Informatik oder Darstellendes Spiel hinzu. Neu im kommenden Schuljahr ist das mobile Klassenzimmer: Ein mit drahtlosem Internetzugang ausgestatteter Laptop-Wagen.

 

 

 

 

Am 22.11.2005 wurde der Vorstand des Schulelternbeirates neu gewählt. Wieder gewählt wurden Frau Knigge und als Vorsitzende Frau Neubauer. Neu in dern Vorstand gewählt wurden Frau Kühnel-Schlitt, Frau Lehmann und Herr Schutt.

 

Projekt "Genethik" 2005

Besuch des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen

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