
Let's experience the American taste of (school-)life hieß es für fünfzehn Marienschülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 sowie für unsere Begleiter Herr Seredzun und Herr Wawra während der Osterferien. Mit großen Erwartungen und Neugier kamen wir am 03.April 2003 in Portland an und wurden herzlich von unseren Gasteltern begrüßt, was uns nach dem langen Flug gut tat.
Da uns ein verlängertes Wochenende bevorstand, hatten wir Zeit uns
an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen und uns in die Familien zu integrieren.
Dies fiel nicht schwer, da es für unsere Gastfamilien als selbstverständlich
erschien uns wie ein weiteres
Mitglied zu behandeln.
Die Wochenenden wurden genutzt, um uns ein Stück Amerika zu zeigen, indem Ausflüge in die Umgebung veranstaltet wurden, die „Malls“ (Shoppingcentren) ausgiebig besichtigt wurden oder wir unterhielten uns angeregt über kulturelle und politische Ereignisse beim „dinner“.
Unter der Woche besuchten wir die St.Mary's Academy, die im übrigen die einzige Mädchenschule im Bundesstaat Oregon ist, und wir erhielten einen Überblick von ausgewählten Fächern, sodass wir den Stundenplan nach unseren Wünschen selbst erstellen konnten.
Frau Roesinger, die Deutschlehrerin der Amerikanerinnen, hatte einen „fieldtrip“ (Ausflug) nach Astoria und Newport geplant. Der Ausflug führte uns in den Norden Oregons, nahe der Küste. Wir besuchten unter anderem auch ein „Fort“ und erfuhren dort in Form eines Quiz und dem leitenden „Ranger“ etwas über amerikanische Geschichte und Botanik. Angeregt durch das spielerische lernen und erfahren, bekamen wir in der folgenden Woche ein weiteres Quiz. Die sogenannte „Walking Tour of Downtown Portland“ sollte uns ermöglichen die Stadt besser kennen zu lernen. Die Tour erinnerte uns an eine Schnitzeljagd, denn es mussten historische Denkmäler, Straßen und Gebäude gefunden werden.
Nicht selten wunderten wir uns, warum ein Gebäude nicht mehr stand oder Namen geändert wurden. Die Antwort erhielten wir, als bereits die Bögen ausgefüllt waren: Das Quiz hatten schon die Marienschülerinnen vor zehn Jahren erhalten.
Wir feierten das zehnjährige Jubiläum und unseren offiziellen letztem Tag vor dem Wochenende mit unserer Partnerschule St. Mary's an einem Fest namens „potluck“. „Potluck“ bedeutet, dass jede Familie ein Teil zum „dinner" beiträgt, ohne das die anderen wissen, was der andere mitbringt. Frau Roesinger überraschte uns mit einer selbstgemachten Torte.
Der Gegenbesuch fand vom 27.Juni bis zum 12.Juli 2003 statt. Während dieser Zeit hatten die deutschen Gastfamilien nun Zeit sich zu revanchieren und Deutschland den Amerikanerinnen näher zu bringen. Am ersten Tag wurden die Schülerinnen offiziell im Rathaus Offenbach begrüßt. In den folgenden zwei Wochen besichtigten die amerikanischen Schülerinnen und ihre Begleiter das Elfenbeinmuseum in Michelstadt, Heidelberg, den Getränkehersteller HASSIA und während einer Rheinfahrt wurde ihnen die Möglichkeit gegeben den Touristenort Rüdesheim zu erkunden.
Doch auch die Gasteltern ergriffen die Initiative und veranstalteten Ausflüge und planten ein gemeinsames Abendessen.
Im Namen der Gruppe bedanke ich mich bei Herrn Seredzun, Herrn Wawra und Frau Roesinger, dass sie dazu beigetragen haben, unseren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Ein großer Dank gilt auch den Gastfamilien, die vorurteilslos, trotz politischer Ereignisse, und mit enormem Engagement uns einen herzlichen Empfang bereitet haben, sodass nicht nur ich, den Austausch als eine positive Erfahrung in Erinnerung behalten werde.
Celina Rahman, Jgst. 13
Six thousand miles and eight time zones apart. Germany. Oregon. So why learn German? Once learned, of what use will this language be to me? Teenagers are practical individuals and want honest answers to their questions. Germany is an important country, I tell them. German is the most spoken language in Europe. Germany is Oregon's largest trading partner; and so on and so on. The reason they actually respond to is, af course, non of the above. They became most interested when I mention the G.A.P.P. exchange with the Marienschule in Offenbach. Then the questions really begin - starting with „where is Offenbach“? Nothing sparks their interest in German as much as the opportunity to meet person to person and make friends. Over the course of five exchanges, roughly 100 families have been introduced to each other, friends have been made, very little German has been spoken, but a great wealth of insights has been gathered. There can be no better inrichment to the lessons in the classroom than to experience first hand the culture from which a language springs. For many who have participated it has „opened doors“, and far same it has even „changed“ lives. Friendships made during the visits continue and thrive for many years. Horizons expand and become more global. All this good comes from just a few weeks of contact. For me as a teacher, there is no greater reward than to see Germany at its best. We have many happy memories of attending classes, going on field trips, watching plays, interacting with students and teachers alike. Always we have found a helping hand, a smile, a welcome. May the G.A.P. Program continue to bring people together in such a meaningful way! A „thank you“ seems hardly enough to express the appreciation we fee toward you all and toward Mr. Seredzun in particular. His initiative, patience and enthusiasm in regard to the exchange have kept the program exciting and fun for everyone involved. Every good wish goes with him as he moves an to new challenges! With a sincere thank you,
Maritta Roesinger, Germanteacher, St.Mary's Academy, Portland,OR, USA